Hausbrot Rezept
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Rezept für ein sehr leckeres, einfaches und bekömmliches Sauerteigbrot aus Weizen, Dinkel und Roggen. Unser Hausbrot ist zu unserem 100. Brotrezept Jubiläum entstanden und besonders einfach in der Zubereitung (auch für Anfänger) ohne Abstriche beim Geschmack oder der Bekömmlichkeit zu machen. Es wird fast ohne weitere Zwischenschritte abends angesetzt und morgens gebacken. Unser Hausbrot ist eines der besten und leckersten Brotrezepte, die wir hier auf habe ich selbstgemacht bisher veröffentlicht haben.

Unser Hausbrot
Unser Hausbrot

Unglaublich! Heute veröffentlichen wir doch tatsächlich unser **Trommelwirbel** 100. Brotrezept hier auf Habe ich selbstgemacht! :) Vor ziemlich genau drei Jahren – im Juli 2018 – ging unser erstes Brotrezept online: Ein Kartoffel Bier Brot mit gekochten Kartoffeln. Übrigens heute noch ein hervorragendes Brot mit knuspriger Kruste, offenporiger Krume und sehr aromatischem Geschmack.

Tina und ich haben lange überlegt, was wohl das passende Rezept für unser ‚Jubiläumsbrot‘ sein könnte. Sollten wir ein ganz besonderes, außergewöhnliches Brot machen, wie unser Brot #88 – Rote Bete Walnussbrot? Oder eher etwas ganz klassisches, wie das Brot #9 – Klassisches Weizen Sauerteigbrot oder das Klassische Toastbrot (Brot #98)? ein sehr einfaches Brot, wie unser einfaches Weizenbrot für jeden Tag? Oder vielleicht wieder eine Instagram Umfrage, wie beim Brot #66 – Dinkel Vollkornbrot mit Kernen, bei dem unsere Follower über das Rezept abgestimmt haben?

Entschieden haben wir uns dann schlussendlich für etwas ganz anderes: Unser Jubiläumsbrot sollte etwas sein, das für uns steht. Das uns repräsentiert. Das wir so toll finden, dass wir es jeden Tag essen könnten und richtig guten Gewissens weiterempfehlen. Unser Hausbrot.

Das habe ich selbstgemacht Hausbrot Rezept

Unser Hausbrot Rezept sollte verschiedene Anforderungen erfüllen: Es muss einfach und unkompliziert sein, damit es sich auch für Anfänger eignet. Als Brot für jeden Tag sollte es außerdem ohne großen (zeitlichen) Aufwand oder ohne viele verschiedene Zubereitungsschritte herzustellen sein. Geschmacklich soll es aromatisch und lecker schmecken, aber eher mild und eine gute Bekömmlichkeit sowie eine lange Frischhaltung soll es auch mitbringen. Ach ja, und eine richtig dicke, rösche Kruste darf es natürlich auch haben :)

Unser Hausbrot – ein einfaches und leckeres Brot für jeden Tag

Und als direkt der erste Versuch wunderbar duftend, toll aussehend und noch viel besser schmeckend aus dem Ofen kam, war klar, wir haben es geschafft! :)

Als Getreide haben wir uns für eine Mischung aus knapp 50% Weizen, 30% Dinkel und 20% Roggen entschieden. Weizen und Dinkel in hellen Ausmahlgraden (Type 550 und Type 630) und Roggen in mittelerem Ausmahlgrad (Type 1150). Der helle Ausmahlgrad sorgt für den milden Geschmack, die Mischung der drei Getreidesorten für Aroma. Das etwas dunklere Roggenmehl zusätzlich für eine leicht herben Note. Ähnliche Kombinationen haben wir bereits bei unserem Alemannischen Landbrot und bei unserem Almbrot verwendet.

Das Triebmittel ist eine Kombination aus unserem selbstgemachten aktiven Sauerteig und einer kleinen Menge Frischhefe. Der Sauerteig sorgt für weiteres Aroma, bessere Bekömmlichkeit und längere Frischhaltung. die Frischhefe dafür, dass das Brot wirklich ordentlich und gelingsicher aufgeht.

Die ganz Teigruhe (Stockgare) spielt sich über Nacht ab. Damit wird dem Teig genug Zeit gegeben, um während der langen Gare noch bekömmlicher und noch aromatischer zu werden. Außerdem minimiert es den Aufwand für den Bäcker: Der Teig wird abends, bevor man ins Bett geht angesetzt und morgens, wenn man aufsteht gebacken. Kein extra Sauerteig, kein Vorteig, kein Dehnen und Falten. So einfach wie möglich.

Die besonders dicke und rösche Kruste haben wir durch drei kleine Tricks erreicht: Zum einen wird das Brot als großer 1,5 Kilogramm Laib gebacken. Dadurch darf es länger im Ofen bleiben, bis der Kern durchgebacken ist. Zum anderen wird die Temperatur nach dem heißen Anbacken bei 230°C auf relativ kühle 180°C gesenkt (anstatt der üblichen 210°C). Ach dadurch kann das Brot länger im Ofen bleiben und eine dickere Kruste entwickeln, ohne dass es verbrennt. Den selben Effekt hat Nummer 3: Das Brot wird längere Zeit im geschlossenen Topf gebacken. Auch dadurch bleibt die Kruste länger hell und kann länger gebacken werden. Alles in allem bleibt unser Hausbrot etwas über anderthalb Stunden im Ofen und kommt dann mit immer noch relativ heller, nichtsdestotrotz aber dicker und röscher Kruste aus dem Ofen. Die gewünschte Bräunung könnt ihr am Ende ganz einfach selber steuern.

Zutaten – Das steckt in unserem Hausbrot Rezept:

Weizen

Weizen ist die in Deutschland am häufigsten angebaute Getreideart und, neben Roggen und Dinkel, auch das Getreide, aus dem die meisten Brote und Brötchen zubereitet werden. Weizen zählt damit bei uns als ‚Grundnahrungsmittel‘. Zum Backen wird in der Regel Weichweizen verwendet, im Gegensatz zu Hartweizen, der vorrangig in Teigwaren (Hartweizengries, zum Beispiel in Pasta) zum Einsatz kommt. Die häufigste Type für helle Brot-Backwaren ist Type 550, die sehr gute Backeigenschaften und einen feinen Geschmack liefert. Die hier verwendete Type 550 hat etwa 350 kcal je 100 Gramm, 10 Gramm Eiweiß, 72 Gramm Kohlenhydrate und 1 Gramm Fett.

Dinkel

Dinkel ist eine alte Getreidesorte mit fein-nussigem Aroma, die seit mehreren tausend Jahren vom Menschen angebaut, beziehungsweise genutzt wird. Er gehört zur Gattung des Weizens und teilt sich mit diesem die guten Backeigenschaften, was insbesondere beim Brotbacken sehr gut zur Geltung kommt. Dinkel hat außerdem einen etwas höheren Eiweißgehalt als Weizen, bei Mineralstoffen und Vitaminen sind die beiden in etwa vergleichbar.

Übrigens: Ein ganz besonders leckeres Rezept ist unser einfaches (aber geniales) Dinkelbrot für jeden Tag.

Roggen

Roggen ist ebenfalls eine alte Getreidesorte mit kräftigem, herzhaftem Geschmack. Bereits bei Ausgrabungen aus der Bronzezeit (vor ca. 3000-5000 Jahren) wurden Roggenkörner gefunden. Roggen liefert diverse Vitamine und Mineralstoffe (Vitamine B1 und E, Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Mangan und Zink) und enthält 13-15% Ballaststoffe. Zusammen mit seinem niedrigen glykämischen Index sorgt er damit für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, schützt vor Heißhungerattacken und kann beim Abnehmen unterstützen. Roggen enthält außerdem etwas weniger Kilokalorien als Weizen oder Dinkel.

Hefe

TIPP: Wie messe ich kleine Mengen Hefe ab?

2 Gramm Frischhefe lassen sich mit einer normalen Küchenwaage nicht mehr abmessen. Ihr könnt dafür entweder eine Feinwaage* verwenden oder ihr verwendet die Tricks aus unserer Brot Backen FAQ: Wie messe ich kleine Mengen Hefe ab?

Sauerteig:

Sauerteig ist ein aktiver Teig aus Mehl und Wasser. In der Regel halb Wasser, halb Mehl. Aktiv deshalb, weil im Teig natürlich vorkommende wilde Hefe vorhanden ist. Dadurch kann Sauerteig auch als Triebmittel zum Brot Backen verwendet werden. Ihr braucht also keine zusätzliche, gekaufte Hefe hinzugeben. Außerdem enthält Sauerteig Milchsäurebakterien, die Milchsäure und Essigsäure produzieren. Daher hat der ‘SAUER’-Teig auch seinen Namen. Neben einem angenehmen, leicht säuerlichen Geschmack sorgen diese Säuren auch dafür, dass Sauerteigbrot länger frisch bleibt: Sie bilden einen natürlichen Schutz gegen Schimmel.

TIPP: Woher bekomme ich Sauerteig?

Wir werden von unseren Lesern sehr oft gefragt, woher man Sauerteig bekommt. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Alle unsere Tipps findet ihr in unserer Brot Backen FAQ – Woher bekomme ich Sauerteig?

TIPP: Brot im Dampf backen (‚Schwaden‘)

Wie immer werde ich auch das Hausbrot im Dampf backen. Brot braucht beim Backen ausreichend Dampf, um eine schöne Kruste zu entwickeln. Warum das so ist und wie Ihr das am besten erreicht könnt ihr in unserer Brot Backen FAQ: Warum Brot im Dampf backen sollte nachlesen.

Ach ja, und wenn ihr ganz neu beim Thema ‚Zuhause selber Brot Backen‚ seid, dann kann ich euch die beiden folgenden Beiträge wärmstens ans Herz legen: ‚Ausstattung: Was braucht man, um zuhause Brot zu backen?‚ und ‚Einfaches Anfänger Brot Rezept‚. Ein sehr einfaches, gelingsicheres Rezept für alle, die noch nie selber Brot gebacken haben.

Sucht ihr dagegen ein weiteres unglaublich leckeres und bekömmliches ‘Brot für jeden Tag’, kann ich euch das Rezept für ein klassisches Bauernbrot empfehlen. Ebenfalls eines der besten Brote hier auf dem Blog.

Das Hausbrot ist das 100. (Jubiläums-)Brot unserer habe-ich-selbstgemacht.de Brot Rezepte Reihe. 🥳🎉🎊

Unsere Rezeptempfehlung

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Der glutenfreie und schokoladige Low Carb Mandelkuchen ist in nur 5 Minuten im Ofen und benötigt keine teuren Mehlalternativen.

Rezept für ein Hausbrot


Schwierigkeit: Einfach (♦ ◊ ◊)


Anfangen: 13 Stunden bevor das Brot fertig sein soll
Zeit am Backtag: 3 Stunden (inkl. 1 Stunde Auskühlen)


Triebmittel: Sauerteig und Hefe
Teigausbeute (TA): 166 (66% Hydration)
Fertiges Brot: 1,6 kg


Zutaten:

Zubereitung:

⏱️ Startet 13 Stunden bevor das Brot fertig sein soll (am besten abends).


⏱️ Zeit: Zum Start (abends, ca. 10 Stunden, bevor ihr morgens aufsteht)

Hauptteig:

  1. Die Hefe in einem Teil des Wassers auflösen.
  2. Alle Zutaten – außer dem Salz – in einer Küchenmaschine mit Knetfunktion* oder von Hand ungefähr 9 Minuten langsam (auf erster Stufe) und 3 Minuten schnell (auf zweiter Stufe) zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Der Teig ist fertig, wenn er sich leicht vom Schüsselrand lösen lässt. Nach ca. 5 Minuten Kneten das Salz hinzugeben.
  3. Teigtemperatur: 30°C
  4. Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch oder Deckel abdecken. Anschließend 10 Stunden bei Raumtemperatur (21°C) ruhen lassen. Der Teig sollte sein Volumen nach dieser Zeit etwa verdoppelt haben.

⏱️ Zeit: Nach 10 Stunden (morgens, wenn ihr aufsteht)

  1. Den Teig aus der Schüssel holen und zu einer Kugel wirken. Wenn ihr nicht gerade ein Profi im Rundwirken seid, wird dabei vermutlich relativ viel Luft verloren gehen. Das macht aber nichts. Das Brot sollte im Ofen trotzdem genug Ofentrieb entwickeln, um gut aufzugehen.
  2. Anschließend mit Schluss nach unten weitere 30 Minuten bei Zimmertemperatur (21°C) in einem gut bemehlten Gärkörbchen* gehen lassen. Parallel dazu könnt ihr anfangen, den Backofen mit Topf vorzuheizen.
  3. Wenn Ihr wollt könnt ihr das Brot direkt vor dem Backen noch mit einem scharfen Messer einritzen.

⏱️ Zeit: nach weiteren 30 Minuten (45 Minuten nach dem Aufstehen)

Backen

Im Römertopf, Bräter oder Dutch Oven:

Den Backofen mitsamt dem Römertopf oder dem Dutch Oven auf 230°C aufheizen. Das dauert (bei mir) gute 20 Minuten. Wichtig ist, dass der Topf mindestens 220°C erreicht hat. Das könnt Ihr wieder gut mit dem Infrarotthermometer oder einem Einstechthermometer mit Kabel messen.

Bei allen Varianten:
  1. Wenn der Ofen gut vorgeheizt ist, das Brot mit Schluss nach oben in den Topf geben, Deckel drauf, und bei 230°C für 15 Minuten backen.
  2. Dann den Backofen auf 180°C runterregeln und weitere 40 Minuten backen.
  3. Anschließend noch einmal bei 180°C 30-40 Minuten ohne Deckel backen (je nach gewünschter Bräunung), damit das Brot eine schöne braune Farbe, eine knusprige Kruste und leckere Röstaromen bekommt.
  4. Das Brot aus dem Ofen holen, mit einer Sprühflasche* mit 2-3 Sprühern Wasser absprühen (das gibt eine merklich schönere Kruste) und ungefähr eine Stunde auf einem Gitter auskühlen lassen bevor ihr es anschneidet. Das Brot sollte dabei rundherum atmen können.

TIPP: Ihr könnt das Brot entweder aus dem Gärkorb direkt in den heißen Topf fallen lassen oder ihr stürzt es vorher auf ein Stück Backpapier* und hebt es dann mitsamt diesem in den Topf. Ich habe mir ein wiederverwendbares* gekauft und dieses genau auf die Größe meines Dutch Oven zugeschnitten.

Die Back-Dauer kann je nach Backofen, Temperatur des Teiglings und anderen Faktoren variieren. Am einfachsten prüft ihr daher ob euer Brot fertig ist, indem ihr ein Backofen-Einstechthermometer benutzt (steckt es einfach ins Brot, wenn ihr den Deckel abnehmt. Die Dinger sind hitzebeständig und können im Backofen bleiben, bis euer Brot fertig ist. Wenn der Kern des Brots zwischen 96°C und 98°C hat, ist es perfekt. Alternativ eignen sich auch Einstech-Thermometer mit separatem Display*. Diese sind einfacher abzulesen und in aller Regel kann ein Alarm gesetzt werden, wenn die Kerntemperatur erreicht ist.

Das Rezept in Kurzform zum Ausdrucken:

Unser Hausbrot (Weizenbrot)
Rezeptanleitung

Brot #100 – Unser Hausbrot

4,77 von 109 Bewertungen
Rezept für ein sehr leckeres, einfaches und bekömmliches Sauerteigbrot aus Weizen, Dinkel und Roggen. Unser Hausbrot ist zu unserem 100. Brotrezept Jubiläum entstanden und besonders einfach in der Zubereitung (auch für Anfänger) ohne jedoch Abstriche beim Geschmack oder der Bekömmlichkeit zu machen. Es wird fast ohne weitere Zwischenschritte abends angesetzt und morgens gebacken. Unser Hausbrot ist eines der besten und leckersten Brotrezepte, die wir hier auf Habe ich selbstgemacht veröffentlicht haben.
Vorbereitungs­zeit: 5 Minuten
Zubereitungs­zeit: 20 Minuten
Ruhezeit Teig (Gare): 10 Stunden 30 Minuten
Arbeits­zeit: 25 Minuten
80g
Kalorien 199kcal
Kohlenhydrate 40g
Fett 1g
Eiweiß 6g
Angaben für 20 Scheiben Brot

Zutatenliste

Zubereitung

Hauptteig

  • Die Hefe in einem Teil des Wassers auflösen.
    680 g Wasser, 2 g Frischhefe
  • Alle Zutaten – außer dem Salz – in einer Küchenmaschine mit Knetfunktion* oder von Hand ungefähr 9 Minuten langsam (auf erster Stufe) und 3 Minuten schnell (auf zweiter Stufe) zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Der Teig ist fertig, wenn er sich leicht vom Schüsselrand lösen lässt.
    500 g Weizenmehl Type 550, 350 g Dinkelmehl Type 630, 200 g Roggenmehl Type 1150, 680 g Wasser, 60 g Sauerteig, 2 g Frischhefe
  • Nach 5 Minuten Kneten das Salz hinzugeben.
    30 g Salz
  • Teigtemperatur: 30°C
  • Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch oder Deckel abdecken. Anschließend 10 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Der Teig sollte sich in dieser Zeit gut verdoppeln.
  • Den Teig aus der Schüssel holen und zu einer Kugel wirken. Wenn ihr nicht gerade ein Profi im Rundwirken seid, wird dabei vermutlich relativ viel Luft verloren gehen. Das macht aber nichts. Das Brot sollte im Ofen trotzdem genug Ofentrieb entwickeln, um gut aufzugehen.
  • Anschließend mit Schluss nach unten weitere 30 Minuten bei Zimmertemperatur in einem gut bemehlten Gärkörbchen* gehen lassen. Parallel dazu könnt ihr anfangen, den Backofen mitsamt Topf vorzuheizen.

Backen

  • IM RÖMERTOPF ODER DUTCH OVEN:
    Den Backofen mitsamt dem Römertopf oder dem Dutch Oven auf 230°C aufheizen. Das dauert (bei mir) gute 20 Minuten. Wichtig ist, dass der Topf mindestens 220°C erreicht hat.
  • Wenn der Ofen gut vorgeheizt ist, das Brot mit Schluss nach oben in den Topf geben, Deckel drauf, und bei 230°C für 15 Minuten backen.
  • Dann den Backofen auf 180°C runterregeln und weitere 40 Minuten backen.
  • Anschließend noch einmal bei 180°C 30-40 Minuten ohne Deckel backen (je nach gewünschter Bräunung), damit das Brot eine schöne braune Farbe, eine knusprige Kruste und leckere Röstaromen bekommt.
  • Das Brot aus dem Ofen holen und ungefähr eine Stunde auf einem Gitter auskühlen lassen bevor ihr es anschneidet. Das Brot sollte dabei rundherum atmen können.

Notizen

TIPP: Um Sauerteig als Triebmittel verwenden zu können, braucht ihr aktiven Sauerteig.
Diesen könnt ihr entweder innerhalb von ein paar Tagen einfach selber machen (hier geht’s zur Anleitung) oder ihn alternativ einmalig kaufen (z.B. bei Fairment*). Mit dem Code habeichselbstgemacht10 bekommt ihr zusätzlich 10% Rabatt.
Danach wird er einfach immer wieder aufgefrischt und kann euch ein ‚Bäckerleben‘ lang begleiten.
Hast du dieses Rezept ausprobiert?Erwähne @habeichselbstgemacht oder tagge #habeichselbstgemacht
Nährwertangaben
Brot #100 – Unser Hausbrot
Portionsgröße:
 
80 g
Angaben je Portion:
Kalorien
199
% der empfohlenen Tagesmenge*
Fett
 
1
g
2
%
Gesättigte Fettsäuren
 
1
g
6
%
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
 
1
g
Einfach ungesättigte Fettsäuren
 
1
g
Natrium
 
584
mg
25
%
Kalium
 
65
mg
2
%
Kohlenhydrate
 
40
g
13
%
Ballaststoffe
 
4
g
17
%
Zucker
 
1
g
1
%
Eiweiß
 
6
g
12
%
Calcium
 
8
mg
1
%
Eisen
 
2
mg
11
%
*Tagesmengen basieren auf einer täglichen Ernährung mit 2000 kcal.

Unsere beliebtesten Brotrezepte:

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Über uns

Wir sind Alex & Tina, die Gesichter hinter dem Foodblog München und Freiburg. Als Gründer und kreative Köpfe teilen wir hier all unsere Küchenschätze und Rezeptlieblinge mit euch. Auf „Selbstgemacht – Der Foodblog“ finden sich hunderte köstliche und doch meist einfache Rezepte, die jeder nachmachen kann. Unser Angebot reicht von Brot über süße Leckereien, herzhafte Köstlichkeiten und Getränke bis hin zu Geschenkideen aus der Küche. Unsere Rezepte sind manchmal klassisch, vereinzelt außergewöhnlich, oft etwas gesünder, immer aber erprobt und lecker. Schön, dass Ihr bei uns seid – schaut euch um, nehmt Platz und fühlt euch ganz wie Zuhause!

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Christian
Christian
29 Tage zuvor

5 stars
Einfach lecker

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Christian
Christian
29 Tage zuvor

5 stars
Einfach super, habe das Rezept auf 16 Scheiben reduziert. Gärzeit bei 28°C 7h und bei 20°C nochmal 2h . Danach den Teig gedehnt und gefalten. Ab ins Gärkörbchen für 45min. Danach bei mir in den Dampfbackofen 250°C für 15min und dann fallend ohne Dampf für 30min auf 180°C.
Nun muss ich das für die Kinder jeden dritten Tag backen. Es ist einfach mega lecker und leider auch nur kurz haltbar ;-). Weiter so. Hoffentlich kann ich mal ein anders probieren.

Stefan
Stefan
3 Monate zuvor

Hallo, habe schon mehrmals eurer Hausbrot gebacken. Ich bin jedes mal von dem Ergebnis begeistert!!!
Wir haben in unserem Heimatmueum einen Holz-Brotbackofen, den wir mehrmals im Jahr zu Festlichkeiten zum Backen anheizen (10 Brote in dieser Größe sollten reinpassen). Ist es möglich das Rezept mit den angegebenen Zeiten auch mit der 10-fachen Rezeptmenge in einer Brotbackmulde durchzuführen?

Anika
Anika
5 Monate zuvor

Hallo, ich möchte gerne das Hausbrot ausprobieren. Das Anstellgut hab ich fertig und steht seit vorgestern Mittag im Kühlschrank.
Wenn ich heute Abend den Teig machen möchte, kann ich dann das Anstellgut direkt nehmen? Oder sollte ich es vorher nochmal füttern? Und wie wichtig sind die 10 Stunden ruhen lassen? Dürfen es auch 11 oder 12 Stunden sein?
Viele Grüße Anika

Monika
Monika
6 Monate zuvor

Hallo,
die Knetmaschine läuft gerade, aber ich frage mich gerade, woher der Teig bei 20 Grad Wassertemperatur zu 30 Grad Teigtemperatur kommt? Ist euch da bei einer der beiden Angaben ein Fehler unterlaufen? Egal, mal schauen, wie es wird.

Monika
Monika
Reply to  Alex
6 Monate zuvor

5 stars
So, mein Brot ist super geworden, diesmal bin ich auch mit der Krume sehr zufrieden. Allerdings bringen das 1,5kg-Brot meine Ausstattung (meinen Bräter) schon an die Grenze. Ihr sagt, wenn ich auf 1,0 kg gehe, dann ändern sich sowohl die Reife- als auch die Garzeit. Ich glaube, das werde ich trotzdem mal versuchen.

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Sandra
Sandra
10 Monate zuvor

5 stars
Habe heute Euer Hausbrot gebacken, nachdem ich den Sauerteig nach Eurer Vorgabe gemacht habe. Was soll ich sagen – sensationell!!! Nächstes Wochenende probiere ich ein anderes Brot aus Eurer Rezeptsammlung!

Tina
Admin
Reply to  Sandra
10 Monate zuvor

Danke für dein Feedback liebe Sandra! Das freut mich sehr!

Lila
Lila
11 Monate zuvor

5 stars
Hab mich genau an das Rezept gehalten, ist mir nach 5 Stunden schon übergequollen und jetzt unmöglich zu verarbeiten, pappt schlimmer als sekundkleber….
Schon ½kg Mehl nachgekippt und es wird nicht besser

Karl Walter,,
Karl Walter,,
1 Jahr zuvor

Hallo, habe das Brot nachgebacken. Nur habe ich die Mehle vertauscht. Statt 500g 550 Weizen habe ich 500g 1150 Roggen genommen. Das Brot ist trotzdem gut geworden.

Mfg Karl Walter

IMG_20220120_104750.jpg
Nicole
Nicole
1 Jahr zuvor

5 stars
Hallo Ihr Lieben ,
hier nun mein erstes Sauerteigbrot ! Riecht das lecker ! Danke für das gute Rezept , ich denke an euch wenn die Kruste beim Abendbrot kracht.
Liebe Grüße Nicole

Hausbrot von Nicole 1.jpg
Hausbrot von Nicole 2.jpg
Gabi
Gabi
1 Jahr zuvor

5 stars
Hallo erstmal, habe heute euer Hausbrot ausprobiert und möchte auf diesem Weg mitteilen, dass es sehr lecker ist. Habe zum ersten mal Sauerteig angesetzt und der ist gelungen.
Danke für die leckeren Rezepte.
Liebe Grüße,Gabi

Hausbrot von Gabi.jpg
Vanessa
Vanessa
1 Jahr zuvor

5 stars
Euer Hausbrot ist einfach der Hammer! Vielen Dank für das tolle Rezept! Nachdem ich das Brot zum ersten Mal gebacken hatte und dabei feststellen musste, dass die Teigmenge für meinen Gusseisentopf etwas zu viel war (das Brot stieß oben an den Deckel an), habe ich aus der angegebenen Teigmenge eures Rezepts einfach zwei Brote gemacht – danke nochmals für diesen Tipp!
Seither habe ich das Rezept schon einige weitere Male gebacken und die beiden Hausbrote kommen immer prima an. Dadurch, dass es zwei kleine Laib Brot werden, lässt sich das zweite Laib Brot übrigens auch prima verschenken, kann ich also nur empfehlen – genau wie das Rezept selbst, das ist eines unserer Top 3 Brote hier zuhause! :)
Nochmals danke und liebe Grüße!
Vanessa

Andrea
Andrea
1 Jahr zuvor

5 stars
Perfekt! Da mein Topf nicht sooo riesig ist, habe ich die Teigmengen auf zwei Brote verteilt. Backzeit 15 Min. bei 230⁰, 35 Min. bei 180⁰ mit Deckel, 10 Min. 180⁰ ohne Deckel.

Ines
1 Jahr zuvor

5 stars
Hallo! Habe zum 2. Mal jetzt euer Hausbrot gebacken und liebe es! Habe diesmal etwas Brotgewürz reingegeben, aber es ist geschmacklich einfach so toll! Mein Sauerteig ist noch nicht perfekt, aber das wird schon.
Danke für die tollen Rezepte!

Hausbrot von Ines 2.jpg
Hausbrot von Ines.jpg
Susanne
Susanne
1 Jahr zuvor

5 stars
Hallo,
ich bin vor einigen Wochen auf Eure Seite gestoßen, da ich schon lange einen eigenen Sauerteig haben wollte, weil mir die Brote aus den Backmischungen (auch die mit Sauerteig) immer zu hefig geschmeckt haben.
Ich habe schon einiger Deiner Rezepte ausprobiert, alles ist super gelungen, danke für die tolle Rezeptsammlung!
Gestern entstand ein Hausbrot, toll anzusehen, noch viel besser, es mit Butter zu essen…
Liebe Grüße,

Susanne

Oliver Mosick
Oliver Mosick
1 Jahr zuvor

Ich starte meinen ersten Versuch mit eurem „Hausbrot“ #100.
Mein Sauerteig Anstellgut habe ich vorbereitet und im Kühlschrank jetzt gelagert.

Zwei Fragen habe ich davor noch:
1 Im Rezept steht: 60 g aktives UND aufgefrischtes Sauerteig Anstellgut.
Was ist damit genau gemeint?
2 Wenn ich 60g von meinem Sauerteig Anstellgut entnehme, – fülle ich es dann wieder mit 30g Mehl und 30g Wasser auf?

Vielen Dank & viele Grüße
Oliver

Oliver
Oliver
Reply to  Alex
1 Jahr zuvor

Hallo Alex,
Dankeschön. Und doch nochmal genauer nachgefragt: Ich habe mein Anstellgut im Kühlschrank. Bspw. seit 5 Tagen. mit welcher Menge frische ich es dann auf? 20g Mehl + 20g Wasser?
Vielen Dank & viele Grüße, Oliver

Oliver
Oliver
Reply to  Alex
1 Jahr zuvor

Hallo Alex,
prima und vielen Dank! Das ist jetzt klar ;-)
Meine zweite, letzte Frage war noch: Wenn ich jetzt von meinem Anstellgut aus dem Kühlschrank (da sollte ich es doch aufbewahren?) 20 Gramm entnehme, welche Menge sollte ich dann wieder auffüllen? 10 Gramm Mehl + 10 Gramm Wasser?
Viele Grüße, Oliver

Nina Schmitt-Schönhofer
Nina Schmitt-Schönhofer
1 Jahr zuvor

Hallo Alex,
wie immer ein super leckeres Brot von Euch. Was meiner Brotgourmet-Tochter wirklich richtig gut schmeckt.
Uns ist es nur ein wenig zu groß. Kann ich einfach die Zutaten halbieren ? Wie verhält es sich dann mit der Backzeit ?
Liebe Grüße
Nina

Christina
Christina
1 Jahr zuvor

5 stars
WOW!
Habe gestern erst eure Seite entdeckt! Weiß gar nicht, wie mir die entgehen konnte???

Da Wahnsinn! TOP, ich bin total begeistert!

Euer Hausbrot bereite ich heute Abend vor und werde es morgen backen. Es hört sich sehr lecker an, und Brote mit Übernachtgare sind immer spitze!!!!

Viele Grüße
Christina

Thorunn Sleight
Thorunn Sleight
1 Jahr zuvor

Ich habe bereits ungefähr zehnmal euer Weizenmischbrot Rezept gebacken, dass ich sehr gern habe. Trotzdem wollte ich ein etwas dichteres Brot backen. mit einem höheren Anteil von Roggen. Ich habe bereits 100g Weizen mit 100g Dinkel erstattet, was sehr gut gelungen war, und dieses Rezept gibt mir genaue Anteile um weiter zu experimentieren! Es ist merkwürdig wie verschieden diese zwei Rezepte sind in Beziehung zu Backzeit und Temperatur. Eines möchte ich wissen: ich nehme an, man könnte fast endlos experimentieren – je höhere Temperatur, je kürzere Backzeit, und umgekehrt. Ich werde ein Paar mal versuchen, und dann berichten, was herauskommt!

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