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Klassischer Grießkuchen

Grießkuchen
05.06.2018
1 h, 10 Min
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten
Zum Rezept
Grießkuchen
Enthält Werbung

Manchmal ist ein traditionelles Rezept einfach unschlagbar. Das Rezept das ich euch heute vorstelle, ist ein klassischer Grießkuchen wie aus Großmutters Zeiten. Das Rezept besteht aus wenigen Zutaten, die man meistens schon Zuhause hat und geht sehr schnell in der Zubereitung! Der Kuchen mit Grieß enthält kein zusätzliches Mehl und bekommt dadurch den unvergleichlichen Geschmack nach Grieß.

Grießkuchen
Klassischer Grießkuchen

Ein Grießkuchen klingt im ersten Moment nicht sehr spannend. Aber warte einmal, bis Du den Kuchen ausprobiert hast. Der Kuchen mit Gries ist kompakter als ein „normaler“ Kuchen mit Mehl und dabei richtig saftig und geschmackvoll! Wir bekommen immer wieder sehr viel Lob für diesen Grießkuchen und werden häufig nach dem Rezept gefragt.

Dieser Kuchen ist einfach und schnell zubereitet. Er enthält nur klassische Zutaten, die ihr wahrscheinlich schon zuhause habt: Grieß, Eier, Zucker, Butter und Mandeln. So bleiben keine „Reste“ übrig, die oft lang ungenutzt im Vorratsschrank liegen.

Wer einen leichten, fluffigen Kuchen möchte ist bei dem Rezept für diesen Grießkuchen falsch. Denn der Kuchen hat eine deutlich festere Konsistenz als beispielsweise ein Biskuitteig. Aber genau das macht den Kuchen so einzigartig und gut! Der Gries bringt einen ganz besonderen Geschmack in den Kuchen, den wir sehr gerne mögen!

Auf unserer Seite findet ihr übrigens viele weitere Kuchenrezepte.

Was steckt in unserem klassischen Grießkuchen?

Grieß

Für das Rezept könnt ihr je nach Geschmack Weizen- oder Dinkelgrieß verwenden. Weizen schmeckt etwas neutraler, Dinkel dagegen leicht nussig. Das sind jedoch nur Nuancen, die im fertigen Grießkuchen kaum noch zu schmecken sind.

Was ist Grieß und wie wird er hergestellt?

Zunächst werden die Getreidekörner wie Weizen oder Dinkel gereinigt und dann vermahlen. Beim Mahlen entstehen verschieden feine bzw. grobe Bestandteile. Die 1mm bis 3mm großen Körnchen werden als Grieß bezeichnet. Am Beispiel vom Weizen, gibt es sowohl Hartweizen- als auch Weichweizengrieß. Für Süßspeisen wie auch für dieses Rezept nutzen wir Weichweizengrieß. Hartweizen bleibt auch nach dem Kochen eher bissfest und wird daher zum Beispiel für Nudeln oder Grießnockerl verwendet.

Früchte oder Beeren

Wer möchte kann dem Kuchen mit Grieß noch frische oder tiefgefrorene Früchte nach Wahl hinzufügen. Wir haben Heidelbeeren verwendet. Anstatt die Früchte direkt im Kuchen zu backen, bietet sich auch ein Fruchtkompott an, alternativ auch eine Karamell- oder eine Schokosauce:-). Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Rezept für einen klassischen Grießkuchen


Schwierigkeit: Einfach (♦ ◊ ◊)


Dauert: 15 Minuten Zubereitung plus ca. 60 Minuten Backzeit


Rezept ergibt: 10-12 Stücke Kuchen


Zubehör: Küchenmaschine, Rechteckige Backform mit Maßen von ca. 11x25cm oder eine runde Form mit ca. 18cm Durchmesser


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Zum Rezept
Klassischer Grießkuchen
Rezeptanleitung

Klassischer Grießkuchen

4,63 von 357 Bewertungen
Ein Grießkuchen wie aus Omas Zeiten. Ein einfaches Rezept aus wenigen Grundzutaten. Denn manchmal sind die klassischen Rezepte einfach unschlagbar! Der Kuchen hat eine feste Konsistenz und ist dabei sehr saftig und richtig geschmackvoll. Wer möchte kann noch Beeren hinzufügen.
Vorbereitungs­zeit: 10 Minuten
Zubereitungs­zeit: 1 Stunde
Arbeits­zeit: 1 Stunde 10 Minuten

Benötigtes Zubehör

  • Küchenmaschine oder Rührgerät
  • Topf
  • Backform
75g
Kalorien 221kcal
Kohlenhydrate 24g
Fett 11g
Eiweiß 6g
Angaben für 12 Stücke

Zutatenliste

  • 400 ml Milch (bei Bedarf laktosefrei)
  • 200 g Grieß (Weichweizengrieß (oder Dinkel))
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Butter
  • 3 Eier
  • 100 g Mandeln (gemahlen)
  • ½ Päckchen Backpulver
  • ½ Zitronenabrieb (Bio-Zitrone)

Optional

  • 200 g Obst nach Wahl (Frische oder tiefgefrorene Früchte, z.B. Heidelbeeren)

Zubereitung

  • Den Backofen auf 175 Grad Heißluft vorheizen und eine Backform mit Backpapier auslegen oder einfetten.
  • Die Milch mit dem Zucker, der Butter und dem Salz unter ständigen Rühren zum Kochen bringen. Den Topf vom Herd nehmen, den Grieß hinzufügen und weiter rühren. Für ca. 5 Minuten ziehen lassen. Der Teig ist sehr kompakt – das Rühren funktioniert auch gut mit einem Rührgerät.
  • Die Eier mit einem Schneebesen aufschlagen und die Mandeln, den Zitronenabrieb und das Backpulver hinzu geben. Anschließend den gekochten Grießbrei unterheben und in eine Kastenform füllen.
  • Wer noch frische oder gefrorene Früchte hinzufügt, gibt nur etwa zwei Drittel des Grießteigs in die Form, anschließend die Früchte mit etwas Zucker und deckt die Früchte mit dem restlichen Drittel des Teigs ab.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Heißluft für etwa 60 Minuten backen. Je nach Größe der Backform kann sich die Backzeit verkürzen oder verlängern. Mit Hilfe einer Stäbchenprobe kannst Du feststellen, ob der Kuchen fertig ist. Wenn du mit einem Holzstäbchen in den Kuchen stichst und kein Teig daran haftet, ist der Kuchen fertig, sonst muss er erneut für weitere 5 Minuten gebacken werden.
  • Mit Puderzucker bestäuben und am besten noch leicht warm vernaschen.
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Nährwertangaben
Klassischer Grießkuchen
Portionsgröße:
 
75 g
Angaben je Portion:
Kalorien
221
% der empfohlenen Tagesmenge*
Fett
 
11
g
17
%
Gesättigte Fettsäuren
 
5
g
31
%
Cholesterol
 
58
mg
19
%
Natrium
 
107
mg
5
%
Kalium
 
153
mg
4
%
Kohlenhydrate
 
24
g
8
%
Ballaststoffe
 
2
g
8
%
Zucker
 
10
g
11
%
Eiweiß
 
6
g
12
%
Vitamin A
 
270
IU
5
%
Vitamin C
 
0.3
mg
0
%
Calcium
 
72
mg
7
%
Eisen
 
1.2
mg
7
%
*Tagesmengen basieren auf einer täglichen Ernährung mit 2000 kcal.

Weitere fruchtige Kuchen-Rezepte:

Du kommst direkt zum Rezept, indem Du auf das jeweilige Bild klickst:

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Doris
Doris
2 Monate zuvor

Hm, leider nicht so fein wie beschrieben. Dadurch, dass der Gries laut Rezept vor dem Backen gekocht wird, also man erst einen Griesbrei machen soll, der dann mit den weiteren Zutaten zu einem Kuchenteig verarbeitet wird, entsteht ein Kuchen mit sehr fester, etwas klebriger Konsistenz. Eßbar, aber doch eher unlecker. Die Vorbereitungszeit ist mit ZEHN Minuten angegeben, das wäre schon ein Indiz dafür gewesen, dass mit Rezept etwas nicht hinhauen kann. Man muss schon sehr schnell sein, wenn man das in 20 min hinbekommen will.
Fazit: Ich empfehle Rezepte mit rohem Gries auszusuchen, der statt Mehl im Teig verwendet wird. Die sind bisher immer locker und lecker geworden.

Tina
Admin
Reply to  Doris
2 Monate zuvor

Hallo Doris,

danke für dein Feedback. Genau die festere Konsistenz ist das, was ganz vielen schmeckt:-) Aber das ist natürlich alles Geschmackssache. Wir haben extra im Rezept geschrieben, dass der Kuchen fest ist, damit es keine Überraschungen gibt:
„Wer einen leichten, fluffigen Kuchen möchte ist bei dem Rezept für diesen Grießkuchen falsch.“

Liebe Grüße
Tina

Angela Maigatter
Angela Maigatter
9 Monate zuvor

5 Sterne
Hallo. Das Ergebnis ist geschmacklich super, aber der „Teig“ etwas zu fest. Könnte es an den Mandeln liegen? Könnten diese auch weggelassen oder reduziert werden? Ich habe frische Blaubeeren draufgegeben und dann noch eine Quarkkuchendecke on top, was beides sehr gut zusammen passt (für meinen Mann gemacht).

Tina
Admin
Reply to  Angela Maigatter
9 Monate zuvor

Hallo Angela,
der Teig ist tatsächlich sehr fest im Vergleich zu einem Rührkuchen. Unsere Testesser möchten genau das so gern:-).
Durch den Grieß geht der Kuchen nicht so auf wie mit Mehl. Du könntest mal probieren die Hälfte vom Grieß durch „normales“ Weizenhmehl zu ersetzen, wir haben es aber nicht getestet.

Liebe Grüße
Tina

Angela Maigatter
Angela Maigatter
Reply to  Tina
9 Monate zuvor

5 Sterne
Liebe Tina. Vielen Dank für die Antwort. Auch uns hat der Kuchen sehr gut geschmeckt und die Konsistenz unterhalb der Früchte und Käsekuchendecke war sehr ähnlich einem Mürbeteig. Ich werde diesen Kuchen mit Sicherheit noch mehrmals backen.
Alles Gute wünscht
Angela

Annemarie
Annemarie
2 Jahre zuvor

5 Sterne
Wir haben den Kuchen jetzt schon 3 mal gebacken. Immer mit unterschiedlichen Beeren und Obst aus dem eigenen Garten. Er war jedes mal richtig saftig und geschmacklich einfach topp! Richtig klasse! Danke für das tolle Rezept!

Tina
Admin
Reply to  Annemarie
2 Jahre zuvor

Liebe Annemarie,

vielen Dank für Dein Feedback! Wir freuen uns sehr, dass das Rezept bei euch so gut ankommt!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Tina

Birgit
Birgit
3 Jahre zuvor

5 Sterne

Lecker. Habe tiefgefrorene Heidelbeeren verwendet und Abrieb von 2 Bio-Orangen. Dazu Streusel aus Marzipanund Cointreau und Mandelblättchen. Ich habe die 2,5 fache Menge gemacht und allesaufs Backblech gestrichen.

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