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Ein Zwiebelkuchen ist ein klassisches Herbst Rezept! Die süßlich roten Zwiebeln, der cremige Schmand, der buttrige Mürbeteig und die frischen Kräuter als Topping machen diesen Kuchen unvergleichlich! Ob ihr den Zwiebelkuchen vegetarisch oder mit Speck macht, warm oder kalt esst, bleibt euch überlassen. Alles schmeckt super. Ein sehr leckeres Mittag- oder Abendessen, das man perfekt vorbereiten kann. Und die Reste lassen wir uns einfach am nächsten Tag kalt zum Meal Prep schmecken.

(Aktualisiert im Juni 2022)

Zwiebelkuchen
(vegetarischer) Zwiebelkuchen

Woher kommt eigentlich der Zwiebelkuchen? Der leckere Kuchen ist besonders im süd- und ostdeutschen Bereich bekannt. Hier wird er meist mit Hefeteig und ab und zu mit ein wenig Speck serviert. Die französische Variante ist der berühmte Flammkuchen, den wir ja in jeder Form lieben: Wir haben sogar schon Rezepte für Glutenfreien Flammkuchen, Low Carb Flammkuchen und Flammkuchensticks als Fingerfood gemacht.

Die Zutaten für den Zwiebelkuchen ähneln dem Flammkuchen sehr, der Look ist aber völlig anders. Unser Zwiebelkuchen wird in einer runden Kuchenform gebacken, ist im Grundrezept vegetarisch und wird ohne Hefe gemacht. Mit Mürbeteig schmeckt er nämlich am nächsten Tag immer noch genauso gut. Außerdem haben wir den Zwiebelkuchen mit roten Zwiebeln und Zwiebelringen gemacht, um dem klassischen Rezept einen etwas moderneren Look zu verpassen.

Zwiebelkuchen und Federweißer werden oft zusammen genannt. Ein Federweißer wird bei uns umgangssprachlich ‚Neuer Süßer‘ genannt und ist – wie der Name schon verrät – ziemlich süß. Passt also super zum herzhaften Kuchen!

Warum Du den Zwiebelkuchen unbedingt ausprobieren solltest

  • Das Rezept kommt mit wenigen Zutaten aus. Die Zutaten sind außerdem nicht exotisch, ihr bekommt sie also günstig in jedem Supermarkt.
  • Unser Zwiebelkuchen kann hervorragend am Vortag vorbereitet werden. Ob ihr ihn aufwärmt oder bei Zimmertemperatur genießt, ist ganz euch überlassen. Da der Kuchen sich perfekt vorbacken lässt, eignet er sich auch sehr gut für euer Meal Prep oder gar ein Picknick mit Freunden!
  • Das Rezept für den Zwiebelkuchen ist vegetarisch. Ihr könnt aber je nach Geschmack zusätzlich eine gute Handvoll Speck oder Schinken hinzufügen.
  • Super schnell und einfach: mit Teig aus dem Kühlregal ist der Zwiebelkuchen wirklich fix gemacht und auch lecker.
  • Der wohl wichtigste Grund das Rezept zu testen, ist, dass er fabelhaft schmeckt. :-)

Was steckt in unserem Zwiebelkuchen?

Rote Zwiebeln

Na logo! Ohne Zwiebel wär es ein wenig schwer, einen Zwiebelkuchen zu zaubern. Warum machen wir trotzdem auf die Hauptzutat aufmerksam? Weil man für den deutschen Klassiker eigentlich weiße Zwiebeln nutzt. Um dem Ganzen jedoch einen schickeren Look zu geben, haben wir uns für rote Zwiebeln entschieden. Der süßliche Geschmack dieses Gemüses passt auch ganz hervorragend zu dem Rest der Zutaten!

Mürbteig statt Hefeteig

Des weiteren haben wir einen Mürbteig statt einem Hefeteig gewählt. Warum? Weil der Zwiebelkuchen ohne Hefe auch am Tag danach kalt genossen werden kann und noch genauso gut schmeckt. Zwiebelkuchen mit Hefeteig wird am besten frisch gegessen.

Dekoration und Beilage

Eine würzig-frische Note geben übrigens die frischen Kräuter an den Zwiebelkuchen ab! Thymian, Rosmarin und Petersilie sowie geröstete Pinienkerne runden das Ganze ab. Als Beilage macht sich zum Kuchen ein grüner Salat sehr gut. Frisch und knackig passen die beiden perfekt zusammen.

Variationen & Alternativen

  • Statt roten Zwiebeln könnt ihr auch ganz normale Gemüsezwiebeln verwenden.
  • Ihr wollt es ein wenig aufpimpen? Wie wär es, wenn ihr die roten Zwiebeln vorab karamellisiert und statt dem Gouda Ziegenfrischkäse unter die Masse hebt. Ein unglaublicher Genuss!
  • Wenn ihr mal keine Zeit habt, den Teig selbst zu machen, dann gibt es durchaus tolle Teig Alternativen im Kühlregal.

Video zur Zubereitung

Rezept für Zwiebelkuchen


Schwierigkeit: Einfach (♦ ◊ ◊)


Dauert: 15 Minuten Arbeitszeit plus ca. 1:30-2:00 Stunden Ruhe- und Backzeit.


Rezept ergibt: 8 Stücke Zwiebelkuchen


Zubehör: Schüssel, Pfanne, Springform 24-28cm Durchmesser, Schneebesen

Ein Zwiebelkuchen ist ein klassisches Herbst Rezept! Die süßlich roten Zwiebeln, der cremige Schmand, der buttrige Mürbeteig und die frischen Kräuter als Topping machen diesen Kuchen unvergleichlich! Ob ihr den Zwiebelkuchen vegetarisch oder mit Speck macht, warm oder kalt esst, bleibt euch überlassen. Alles schmeckt super. Ein sehr leckeres Mittag- oder Abendessen, das man perfekt vorbereiten kann. Und die Reste lassen wir uns einfach am nächsten Tag kalt zum Meal Prep schmecken.
Vorbereitungs­zeit: 15 Minuten
Zubereitungs­zeit: 50 Minuten

Benötigtes Zubehör

  • Backform mit einem Durchmesser von 24-28cm (auf den Bildern ist die Backform 24cm)
200g
Kalorien 438kcal
Kohlenhydrate 35g
Fett 27g
Eiweiß 14g
Angaben für 8 Stücke

Zutatenliste

Mürbeteig

  • 280 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 130 g Butter (kalt)
  • 80 g Wasser (kalt)
  • 1 EL Mehl & Butter (zum Einfetten der Springform)

Füllung

  • 500 g Rote Zwiebeln (Ca. 5-7 Zwiebeln, je nach Größe)
  • 2 EL Butter
  • 4 Eier
  • 200 g Schmand
  • 200 g Reibekäse (z.B. Gouda)
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss

Optional

  • 1 Handvoll Speck oder Schinken
Auf die Einkaufsliste bei Bring!

Zubereitung

Mürbteig

  • Mehl und Salz durch ein Sieb in eine Schüssel geben, eine Mulde erstellen und Wasser und Butter hinzugeben. Alles gut mit den Händen verkneten, eine Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Im Kühlschrank ca. 40 Minuten ruhen lassen.
  • Während der Teig ruht Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Springform mit weicher Butter einfetten. Die Form mit Mehl bestäuben und beiseite stellen.

Füllung

  • Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden, eine Hand voll der Ringe für die Dekoration beiseite legen. Den Großteil der Zwiebel mit Butter in einer Pfanne glasig braten.
  • In einer Schüssel die Eier mit einem Schneebesen etwas schaumig schlagen, Schmand hinzugeben und erneut schlagen. Käse unterheben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
  • Wenn die Zwiebeln abgekühlt sind, diese unter die Ei-Käse Mischung heben.

Fertigstellung

  • Den Mürbteig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen und in die Kuchenform geben. Den Rand dabei etwa 5cm hoch ziehen. Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen, ein Backpapier drüber geben, mit zum Beispiel trockenen Kichererbsen belegen und für ca. 10-15 Minuten bei 170 Grad Ober- und Unterhitze blindbacken.
  • Sobald der Boden aus dem Ofen kommt, die Füllung auf den Boden geben, mit den vorab beiseite gestellten Zwiebelringen dekorieren und erneut in den Ofen geben. Nach 10 Minuten ein Backpapier auf den Kuchen geben, damit der Rand nicht zu sehr bräunt und weitere 30 bis 40 Minuten backen.
  • Nach der Backzeit (der Kuchen ist fertig wenn die Füllung nicht mehr flüssig ist) Zwiebelkuchen aus dem Ofen nehmen und bevor man ihn schneidet mindestens 10 Minuten abkühlen lassen, damit die Füllung fest wird.
  • Wer mag dekoriert den Kuchen wie auf meinen Bildern zu sehen mit frischen Kräutern und gerösteten Pinienkernen uns serviert ihn mit einem frischen Salat.

Notizen

Der Zwiebelkuchen schmeckt nicht nur warm hervorragend, sondern auch noch kalt am nächsten Tag (Meal Prep).
Hast du dieses Rezept ausprobiert?Erwähne @habeichselbstgemacht oder tagge #habeichselbstgemacht
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Pinterest Flyer Zwiebelkuchen

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Über uns

Wir sind Tina und Alex, die Gesichter hinter dem Foodblog SELBSTGEMACHT aus München und Freiburg. Seit 2014 entwickeln wir unsere Rezepte selbst, fotografieren sie selbst und schreiben jeden Text selbst. Über 1.500 sind mittlerweile daraus geworden: Brot und Sauerteig, herzhafte Alltagsküche, Desserts, Getränke und Geschenkideen aus der Küche. Jedes Rezept testen wir so lange, bis Mengen, Zeiten und Handgriffe auch in einer ganz normalen Küche zuverlässig gelingen. Erst dann kommt es auf den Blog. Wie aus einem kleinen Hobby in München unser Foodblog wurde, erzählen wir euch in unserer Geschichte. Schön, dass ihr hier seid: schaut euch um, probiert aus und lasst es euch schmecken.

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