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Rotkohl wie bei Oma (Rotkraut selber machen)

Apfelrotkraut Rotkohl Blaukraut
14.11.2022
2 h, 20 Min
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Kochzeit 2 Stunden
Gesamtzeit 2 Stunden 20 Minuten
Zum Rezept
Apfelrotkraut Rotkohl Blaukraut

Rotkohl wie bei Oma (Rotkraut selber machen)

Zum Rezept
Enthält Werbung

Klassisches Rotkraut wie bei Oma. Rotkohl ist eine beliebte Beilage im Herbst und Winter, die zu vielen Gerichten passt. Unser Rezept für Apfelrotkohl enthält keinen zugesetzten Zucker, es lässt sich sehr gut vorbereiten und auch für viele Personen zubereiten. Ein ideales Rezept für die Feiertage, wie als Beilage zum Weihnachtsmenü. Selbstgemachtes Rotkraut ist einfach sensationell gut. Wer das wirklich klassische Blaukraut liebt, ist mit diesem Rezept auf der absolut sicheren Seite.

Selbstgemachtes Rotkraut mit Apfel
Selbstgemachtes Rotkraut mit Apfel (Apfelrotkohl)

Weihnachten steht vor der Tür, und damit die Frage, was man den Liebsten oder sich selber kochen möchte. Schließlich soll es ja möglichst perfekt sein. Wir brauchen also ein Rezept, das garantiert gelingt und sich auch für viele Personen gut zubereiten lässt. Die Rückbesinnung auf klassische Rezepte liegt da nahe und ist zudem voll im Trend. Wie wäre es also mit Rotkraut wie bei Oma? Alle in unserer Familie schreien hier, wenn es mal wieder heißt „Wir machen Apfel-Rotkohl“! :-)

Wir wissen noch nicht genau, was es bei uns dieses Jahr als Weihnachtsrezept geben wird. Vielleicht einen Coq au Vin (Hähnchen in Rotweinsoße), Beef Wellington oder einen gefüllten Putenbraten. Das Rotkohl Rezept ist so vielseitig, dass zu all diesen Gerichten passt! Ganz besonders gut schmeckt das Rotkraut nach Omas Rezept mit Apfel, also als Apfelrotkohl. Außerdem kommt neben Gewürzen ein ordentlicher Schuss Rotwein dazu und Gemüsebrühe. Wer keinen Wein verwenden möchte, kann stattdessen auf Johannisbeersaft umsteigen.

Gekauftes Rotkraut bzw. viele Blaukraut Rezepte enthalten große Mengen an Zucker. Wir finden das ist unnötig und unser Geheimtipp ist es stattdessen getrocknete Cranberrys hinzuzufügen. Unsere Cranberrys sind von koro.de, denn diese sind mit Ananas anstatt mit Zucker gesüßt. Und falls ihr lieber eine frische und knackige Beilage für Weihnachten sucht, ist der klassische Krautsalat oder der amerikanische Coleslaw mit Mayo vielleicht was für euch. Und wenn ihr ebenso auf Rotkohl steht wie wir, probiert unbedingt einmal unsere einfache Rotkohlsuppe mit Kokosmilch.

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Warum Rotkraut selbermachen?

Klar, Blaukraut zu kaufen geht schneller und einige fertige Mischungen schmecken auch wirklich gut. Trotzdem bereiten wir (wenn die Zeit es zulässt) am liebsten unser eigenes Rotkohl Rezept zu! Warum?

  • Lieblingsgewürze: Wir verwenden die Zutaten und Gewürze, die wir am liebsten mögen. Mehr als eine Handvoll Zutaten braucht man für das klassische Rotkohl nicht. Außerdem enthält es dann weder unnötige Zusatzstoffe noch riesen Menge an Zucker (ja, im gekauften Rotkohl ist tatsächlich sehr oft viel Zucker, schaut am besten mal auf die Zutatenliste).
  • Fruchtig: Wir mögen es gerne fruchtig und machen gerne ein Apfelrotkohl daraus und fügen getrocknete Cranberrys hinzu, die ebenso fruchtig sind, wie auch die richtige Süße ins Rezept bringen. Das ist eine kleine Abwandlung zu Omas klassischem Apfel-Rotkraut.
  • Gute Vorbereitung: Das Rezept eignet sich hervorragend für Gäste: Es lässt sich sehr gut vorbereiten (gerne auch schon am Vortag) und gelingt immer. Kein Problem, wenn das Kraut mal eine halbe Stunde länger auf dem Herd bleibt, bis alle Gäste da sind. Ob 6, 8 oder 10 Personen – die Menge für den selbstgemachten Rotkohl könnt ihr einfach erhöhen, wenn nur der Topf groß genug ist.
  • Resteessen: Und solltet ihr doch zu viel gekocht haben, schmeckt das Kraut am nächsten Tag mindestens genauso gut oder sogar noch besser. Deshalb wird es oft auch am Vortag zubereitet und erwärmt.
  • Vegan: Blaukraut ist von Natur aus vegan und wir fügen auch nur nicht-tierische Produkte hinzu. Sind also Vegetarier oder Veganer zu Besuch, können diese das Rotkraut Rezept ebenso genießen.

Rotkohl, Rotkraut oder Blaukraut?

Was ist der Unterschied zwischen Rotkohl und Rotkraut? Oder heißt es doch Blaukraut? Die Antwort ist ganz einfach: Es gibt nämlich keinen Unterschied und die Bezeichnung des Kohls unterscheidet sich je nach Region. Das Kraut hat bei uns im Herbst/ Winter Saison und dann eine besonders gute CO2-Bilanz, ist aber das ganze Jahr über im Supermarkt verfügbar und das zu sehr günstigen Preisen. Rotkohl ist sehr gesund, da er zum einen sehr kalorienarm ist und darüber hinaus das Immunsystem stärken kann durch seine entzündungshemmenden und antioxidativ wirksamen Pflanzenstoffe.

Selbstgemachtes Apfelrotkraut
Rezeptanleitung

Apfelrotkohl selbermachen

4,66 von 20 Bewertungen
Klassisches Rotkraut wie bei Oma. Rotkohl ist eine beliebte Beilage im Herbst und Winter, die zu vielen Gerichten passt. Unser Rezept für Apfelrotkohl enthält keinen zugesetzten Zucker, es lässt sich sehr gut vorbereiten und auch für viele Personen zubereiten. Ein ideales Rezept für die Feiertage, wie als Beilage zum Weihnachtsmenü. Selbstgemachtes Rotkraut ist einfach sensationell gut. Wer das wirklich klassische Blaukraut liebt, ist mit diesem Rezept auf der absolut sicheren Seite.
Vorbereitungs­zeit: 20 Minuten
Kochzeit: 2 Stunden
Arbeits­zeit: 2 Stunden 20 Minuten

Benötigtes Zubehör

  • Gemüsehobel oder Großes Brett und Messer
  • Großer Topf
250g
Kalorien 170kcal
Kohlenhydrate 35g
Fett 1g
Eiweiß 3g
Angaben für 8 Portionen

Zutatenliste

  • 1500 g Blaukraut (Ein mittelgroßer Kohl)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Nelken
  • 2 Äpfel
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Getrocknete Cranberrys
  • 300 g Trockener Rotwein (Alternativ Johannisbeersaft)
  • 100 g Balsamico Essig
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Vorbereitung

  • Eine Zwiebel schälen, halbieren und mit den Nelken spicken.
    1 Zwiebel, 2 Nelken
  • Tipp: Das Rotkraut färbt stark ab, eventuell Handschuhe verwenden.
  • Die äußeren Blätter vom Rotkohl entfernen. Den Kohlkopf halbieren, den Strunk herausschneiden und sehr fein schneiden oder hobeln.
    1500 g Blaukraut
    Fisches Rotkraut
  • Die Äpfel reiben oder in kleine Würfel schneiden.
    2 Äpfel

Zubereitung

  • Das fein geriebene Blaukraut, Gemüsebrühe, geriebene Äpfel, Cranberrys, Wein, Balsamico, Salz und Pfeffer vermischen und mit den Händen gut durchkneten. Wir verwenden zunächst wenig Salz und Pfeffer und schmecken das Rotkraut vor dem Servieren nochmal ab.
    1500 g Blaukraut, 2 Äpfel, 300 ml Gemüsebrühe, 100 g Getrocknete Cranberrys, 300 g Trockener Rotwein, 100 g Balsamico Essig, Salz, Pfeffer
    Zutaten für das Rotkraut
  • Die Lorbeerblätter ebenfalls hinzugeben und über Nacht im Topf marinieren lassen oder gleich kochen.
    2 Lorbeerblätter
  • Das Rotkraut mit geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze ca. 2 Stunden kochen lassen. Dabei ab und zu umrühren und prüfen, ob genug Flüssigkeit im Topf ist und das Rotkraut nicht anbrennt. Wenn keine Flüssigkeit mehr im Topf ist, noch etwas Wasser hinzugeben. Das Rezept kann auch etwas länger gekocht werden, zum Beispiel wenn die Hauptspeise noch nicht fertig ist.
  • Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Zwiebel mit den Nelken sowie die Lorbeerblätter herausnehmen.
    Apfelrotkohl

Notizen

  • Das Rezept eignet sich für 6-8 Portionen als Beilage.
  • Idealerweise wird das Blaukraut am Vortag bereits eingelegt und zieht vor dem Kochen über Nacht durch.
  • Das Apfelrotkohl Rezept kann auch am Vortag bereits gekocht und vor dem Servieren nur erwärmt werden, es schmeckt dadurch mindestens genauso gut wie frisch.
Hast du dieses Rezept ausprobiert?Erwähne @habeichselbstgemacht oder tagge #habeichselbstgemacht
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Zum Rezept

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Nährwertangaben
Apfelrotkohl selbermachen
Portionsgröße:
 
250 g
Angaben je Portion:
Kalorien
170
% der empfohlenen Tagesmenge*
Fett
 
1
g
2
%
Gesättigte Fettsäuren
 
0.1
g
1
%
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
 
0.2
g
Einfach ungesättigte Fettsäuren
 
0.1
g
Natrium
 
206
mg
9
%
Kalium
 
582
mg
17
%
Kohlenhydrate
 
35
g
12
%
Ballaststoffe
 
6
g
25
%
Zucker
 
24
g
27
%
Eiweiß
 
3
g
6
%
Vitamin A
 
2198
IU
44
%
Vitamin B1
 
0.1
mg
7
%
Vitamin B2
 
0.2
mg
12
%
Vitamin B3
 
1
mg
5
%
Vitamin B5
 
0.4
mg
4
%
Vitamin B6
 
0.5
mg
25
%
Vitamin C
 
110
mg
133
%
Vitamin E
 
1
mg
7
%
Vitamin K
 
74
µg
70
%
Calcium
 
98
mg
10
%
Eisen
 
2
mg
11
%
Magnesium
 
40
mg
10
%
Zink
 
1
mg
7
%
*Tagesmengen basieren auf einer täglichen Ernährung mit 2000 kcal.

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Traditionelles Blaukraut
Rotkraut selbermachen
Klassisches Rotkraut Rezept wie bei Oma
Omas Apfelrotkohl

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