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Einfaches Weizenbrot backen - Rezept mit wenig Hefe
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Unser Weizenbrot ist super-einfach gebacken, schmeckt wunderbar aromatisch und ist innen weich und außen knusprig: Genau so, wie ein perfektes Brot sein sollte! Zudem kommt ihr mit sehr wenig Hefe aus, wodurch es noch bekömmlicher wird. Unser einfaches Weizenbrot eignet sich damit auch bestens für Backanfänger und lässt sich ganz einfach abwandeln.

Als wir angefangen haben, selber Brot zu backen, haben wir uns natürlich auch erst einmal an einfachen Rezepten versucht. Unser erstes Brot war tatsächlich ein einfaches Weizenbrot, dessen Rezeptur wir inzwischen perfektioniert haben. Da es zu 85% aus hellem Weizenmehl und zu 15% aus Weizenvollkornmehl besteht, hat es die perfekte Balance zwischen mildem Geschmack und Vollkornaroma, so dass es sowohl zum süßen Frühstück als auch zu einer kräftigen Brotzeit passt. Zudem ist es super einfach zuzubereiten. Selbst wenn ihr noch nie Brot gebacken habt, werdet ihr das einfachen Weizenbrotrezept hinbekommen. Versprochen! :) Selbiges gilt übrigens auch für unser einfaches Dinkelbrot.

Die Zutaten für unser einfaches Weizenbrot

Für unser einfaches Weizenbrot benötigt ihr nichts weiter als helles Weizenmehl, Vollkornmehl, Wasser, Hefe und Salz. Dieses Grundrezept ist jedoch wandelbar! Ihr könnt das Weizenvollkornmehl beispielsweise durch Dinkelmehl, Roggen, Emmer oder Kamut ersetzen. Wenn ihr lieber ein helleres Brot haben möchtet, dann könnt ihr es auch komplett aus Weizenmehl Type 550 backen.

Wir persönlich mögen es gerne kernig und mischen daher ab und an ein paar Nüsse, Körner und Samen unter den Teig. Diese solltet ihr aber vorher in Wasser quellen lassen, bestenfalls über Nacht. Wenn ihr generell gerne Körnerbrot mögt, dann werdet ihr von unserem Rezept für ein einfaches Sonnenblumenbrot begeistert sein.

Weizenbrot backen: Die wichtigsten Tipps

Im Grunde genommen könnt ihr bei der Zubereitung des einfachen Weizenbrots nicht viel falsch machen. Das „Geheimnis“ besteht darin, dass wir sehr wenig Hefe (nur 2g) verwenden und dem Teig eine lange Ruhezeit von 12 Stunden gönnen. Mit ein paar Tricks lassen sich auch diese kleinen Hefemengen einfach abmessen.

Wir gehen bei all unseren Rezepten sparsam mit Hefe um. Dies hat mehrere Gründe. Je weniger Hefe ihr verwendet, umso bekömmlicher wird das Brot, da über die Zeit schwer verdaulichen Zuckermoleküle abgebaut werden. Die lange Teigruhe sorgt zudem für einen feineren, komplexeren Geschmack.

Darum lieben wir es, unser einfaches Weizenbrot zu backen

Unser einfaches Weizenbrot ist ein super leichtes Anfängerrezept, das immer gelingt.

Ihr benötigt nur Zutaten, von denen ihr die meisten ohnehin im Vorrat habt.

Ihr könnt das Grundrezept nach Belieben abwandeln oder mit Körnern aufpeppen.

Unser einfaches Weizenbrot schmeckt süẞ mit Honig, Schokaufstrich oder Marmelade. Jetzt gerade in der Saison haben wir z.B. Erdbeer-Rhabarber-Marmelade eingekocht.

Es schmeckt aber auch herzhaft mit selbstgemachtem Frischkäse.

Unser einfaches Weizenbrot schmeckt wunderbar aromatisch, ist innen weich und außen knusprig: Genau so, wie ein perfektes Brot sein sollte! Zudem kommt ihr mit sehr wenig Hefe aus, wodurch es noch bekömmlicher wird.
Vorbereitungs­zeit: 15 Minuten
Zubereitungs­zeit: 20 Minuten
Teigruhe: 13 Stunden 30 Minuten
Gesamt­zeit: 14 Stunden 5 Minuten

Benötigtes Zubehör

1kg
Kalorien 2526kcal
Kohlenhydrate 530g
Fett 8g
Eiweiß 75g
Angaben für 1 Brot (1kg)

Zutatenliste

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Zubereitung

  • Die Hefe im Wasser auflösen. Mehl und Salz hinzugeben und in einer Küchenmaschine mit Knetfunktion oder von Hand ca. 8 Minuten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
    600 g Weizenmehl Type 550, 100 g Weizen Vollkornmehl, 455 g Wasser, 2 g Frischhefe, 15 g Salz
  • Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch oder Deckel abdecken. Anschließend 10-12 Stunden bei Raumtemperatur (21-22°C) ruhen lassen. Am besten geht das über Nacht. Nach 30, 60 und 90 Minuten dehnen und falten.
  • Den Teig aus der Schüssel holen und vorsichtig zu einer Kugel wirken. Achtet darauf, dass vom Gas so wenig wie möglich entweicht.
  • Anschließend mit Schluss nach unten weitere 90 Minuten bei Zimmertemperatur in einem gut bemehlten Gärkörbchen gehen lassen. Etwa 20 Minuten vor Ende der Stückgare könnt ihr anfangen, den Backofen mitsamt dem Dutch Oven auf 230°C Ober-/Unterhitze vorzuheizen.
  • Wenn der Ofen gut vorgeheizt ist, das Brot mit Schluss nach oben in den Topf geben, Deckel drauf, und bei 230°C für 10 Minuten backen.
  • Dann den Backofen auf 200°C runterregeln und weitere 25 Minuten backen.
  • Anschließend noch einmal 10-20 Minuten ohne Deckel backen, damit das Brot eine schöne braune Farbe, eine knusprige Kruste und leckere Röstaromen bekommt.
  • Das Brot aus dem Ofen holen und ungefähr eine Stunde auf einem Gitter auskühlen lassen bevor ihr es anschneidet. Das Brot sollte dabei rundherum atmen können.

Notizen

Solange das Brot im geschlossenen Topf backt, ist es egal, ob ihr Umluft oder Ober-/Unterhitze benutzt. Nach Öffnen des Deckels raten wir zu Ober-/Unterhitze. So backt das Brot etwas länger, die Kruste bräunt langsamer und wird dafür etwas dicker.
Ein Dutch Oven ist ein gusseiserner Feuertopf. Stattdessen könnt ihr auch einen anderen ausreichend großen, backofenfesten Behälter mit Deckel verwenden. Z.B. einen Bräter oder Römertopf. Beim Römertopf müsst Ihr allerdings einige Dinge beachten. Was genau, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen.
Die Bräunung der Kruste könnt ihr ganz einfach über das Öffnen des Deckels steuern. Ihr mögt eine helle Kruste? Dann verlängert die Backzeit bei 200°C mit Deckel von 25 Minuten auf 30 oder 35 Minuten. Ihr mögt eine dunkle, krachende Kruste? Dann verkürzt die Backzeit bei 200°C mit Deckel von 25 Minuten auf 20 Minuten. Die Backzeit ohne Deckel wird dann automatisch entsprechend länger oder kürzer.
Wenn ihr eine knusprigere Kruste bevorzugt, lasst das Brot bei leicht geöffneter Ofentür eine Stunde im ausgeschalteten Backofen abkühlen. Aus dem frisch gebackenen Brot tritt immer noch innere Feuchtigkeit aus, die die Kruste ansonsten weicher macht. die Restwärme des Ofens verhindert das, indem sie die Feuchtigkeit schneller verdunsten lässt.
Ihr habt noch weitere Fragen rund ums Brotbacken? Dann schaut doch mal in unsere Brot Backen FAQs. Dort findet ihr inzwischen Antworten auf viele der häufigsten Fragen, die uns die letzten Jahre erreicht haben.
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Zum Rezept

Pinterest Flyer Brot #122 – Einfaches Weizenbrot mit Hefe

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Über uns

Wir sind Tina und Alex, die Gesichter hinter dem Foodblog SELBSTGEMACHT aus München und Freiburg. Seit 2014 entwickeln wir unsere Rezepte selbst, fotografieren sie selbst und schreiben jeden Text selbst. Über 1.500 sind mittlerweile daraus geworden: Brot und Sauerteig, herzhafte Alltagsküche, Desserts, Getränke und Geschenkideen aus der Küche. Jedes Rezept testen wir so lange, bis Mengen, Zeiten und Handgriffe auch in einer ganz normalen Küche zuverlässig gelingen. Erst dann kommt es auf den Blog. Wie aus einem kleinen Hobby in München unser Foodblog wurde, erzählen wir euch in unserer Geschichte. Schön, dass ihr hier seid: schaut euch um, probiert aus und lasst es euch schmecken.

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8 Kommentare
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Tom
Tom
5 Monate zuvor

5 Sterne
Hi, ich hab euer Rezept als Basis genommen, aber Verteilung der Mehlanteile angepasst. 300g Weizenmehl 550 und 400g Weizenvollkornmehl frisch gemahlen. Alles andere strikt nach eurem Rezept. Ergebnis ist ein super bekömmliches Brot mit überraschend lockerer Krume.

Brot
Susan
Susan
3 Jahre zuvor

Ich habe eine Frage zum Römertopf. Eigentlich sollte man ihn mit samt dem Teig in den kalten Backofen geben. In einigen Rezepten wird der Backofen mit dem Römertopf auf 250 Grad vorgeheizt. Was ist jetzt richtig, nur in den kalten Backofen oder kann er auch vorgeheizt werden?

Susan
Susan
Antwort auf  Alex
3 Jahre zuvor

Vielen Dank für die rasche Antwort. „no risk, no fun“ also.

Steffi
Steffi
3 Jahre zuvor

Hallo zusammen! Mein erstes Mal mit einem Sauerteig, mein erstes Mal mit einem Römertopf und das erste Rezept dieser Website (und fast das erste Mal Brot backen, bis jetzt gelingt mir nur Zopf). War etwas zu viele erste Male..? Es sieht gut aus, aber ich brings nun nicht aus dem Römertopf. Vor lauter Nachlesen habe ich angenommen, dass man nur den Deckel einwässern muss, das Wasser im Brot dampfe ausreichend?? (Wo stand das nur schon wieder?) lags wirklich daran? Ist mit einwässern „Wasser reinfüllen und nach 20 Minuten ausleeren“ gemeint? Ich hoffe, nach etwas Ruhe kommts doch noch raus. Es wäre optisch schon sehr ansprechend.. lg

Steffi
Steffi
Antwort auf  Alex
3 Jahre zuvor

Danke für deine Antwort! Mittlerweile habe ich noch weitere Brotversuche gemacht und alle Fehler ausgemerzt. Das Brot ist mittlerweile mit Backblech im Römertopf ;-) aber da der Teig trotz „Schisshaas-Trockenhefe-Ergänzung“ nicht aufgeht, habe ich nun im Bekanntenkreis rumgefragt. Andere haben Rezepte mit 50 g Sauerteig, das ist kein Vergleich mit meinen 14 g (gemäss der Umrechnungstabelle bri 2 g Frischhefe). Und so versuche ich weiter… optisch bin ich schon gut dabei, kulinarisch habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben..

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