Einfaches Weizenbrot mit wenig Hefe
Vorbereitungszeit 15 Minuten MinutenZubereitungszeit 20 Minuten MinutenTeigruhe 13 Stunden Stunden 30 Minuten MinutenGesamtzeit 14 Stunden Stunden 5 Minuten Minuten
Unser Weizenbrot ist super-einfach gebacken, schmeckt wunderbar aromatisch und ist innen weich und außen knusprig: Genau so, wie ein perfektes Brot sein sollte! Zudem kommt ihr mit sehr wenig Hefe aus, wodurch es noch bekömmlicher wird. Unser einfaches Weizenbrot eignet sich damit auch bestens für Backanfänger und lässt sich ganz einfach abwandeln.
Als wir angefangen haben, selber Brot zu backen, haben wir uns natürlich auch erst einmal an einfachen Rezepten versucht. Unser erstes Brot war tatsächlich ein einfaches Weizenbrot, dessen Rezeptur wir inzwischen perfektioniert haben. Da es zu 85% aus hellem Weizenmehl und zu 15% aus Weizenvollkornmehl besteht, hat es die perfekte Balance zwischen mildem Geschmack und Vollkornaroma, so dass es sowohl zum süßen Frühstück als auch zu einer kräftigen Brotzeit passt. Zudem ist es super einfach zuzubereiten. Selbst wenn ihr noch nie Brot gebacken habt, werdet ihr das einfachen Weizenbrotrezept hinbekommen. Versprochen! :) Selbiges gilt übrigens auch für unser einfaches Dinkelbrot.



Die Zutaten für unser einfaches Weizenbrot
Für unser einfaches Weizenbrot benötigt ihr nichts weiter als helles Weizenmehl, Vollkornmehl, Wasser, Hefe und Salz. Dieses Grundrezept ist jedoch wandelbar! Ihr könnt das Weizenvollkornmehl beispielsweise durch Dinkelmehl, Roggen, Emmer oder Kamut ersetzen. Wenn ihr lieber ein helleres Brot haben möchtet, dann könnt ihr es auch komplett aus Weizenmehl Type 550 backen.
Wir persönlich mögen es gerne kernig und mischen daher ab und an ein paar Nüsse, Körner und Samen unter den Teig. Diese solltet ihr aber vorher in Wasser quellen lassen, bestenfalls über Nacht. Wenn ihr generell gerne Körnerbrot mögt, dann werdet ihr von unserem Rezept für ein einfaches Sonnenblumenbrot begeistert sein.
Weizenbrot backen: Die wichtigsten Tipps
Im Grunde genommen könnt ihr bei der Zubereitung des einfachen Weizenbrots nicht viel falsch machen. Das „Geheimnis“ besteht darin, dass wir sehr wenig Hefe (nur 2g) verwenden und dem Teig eine lange Ruhezeit von 12 Stunden gönnen. Mit ein paar Tricks lassen sich auch diese kleinen Hefemengen einfach abmessen.
Wir gehen bei all unseren Rezepten sparsam mit Hefe um. Dies hat mehrere Gründe. Je weniger Hefe ihr verwendet, umso bekömmlicher wird das Brot, da über die Zeit schwer verdaulichen Zuckermoleküle abgebaut werden. Die lange Teigruhe sorgt zudem für einen feineren, komplexeren Geschmack.



Darum lieben wir es, unser einfaches Weizenbrot zu backen
Unser einfaches Weizenbrot ist ein super leichtes Anfängerrezept, das immer gelingt.
Ihr benötigt nur Zutaten, von denen ihr die meisten ohnehin im Vorrat habt.
Ihr könnt das Grundrezept nach Belieben abwandeln oder mit Körnern aufpeppen.
Unser einfaches Weizenbrot schmeckt süẞ mit Honig, Schokaufstrich oder Marmelade. Jetzt gerade in der Saison haben wir z.B. Erdbeer-Rhabarber-Marmelade eingekocht.
Es schmeckt aber auch herzhaft mit selbstgemachtem Frischkäse.

Einfaches Weizenbrot mit wenig Hefe
Benötigtes Zubehör
- 1 Waage
- 1 Gärkorb
- 1 Dutch Oven (alternativ: Bräter oder Römertopf)
Zutatenliste
- 600 g Weizenmehl Type 550
- 100 g Weizen Vollkornmehl
- 455 g Wasser (20°C)
- 2 g Frischhefe
- 15 g Salz
Zubereitung
- Die Hefe im Wasser auflösen. Mehl und Salz hinzugeben und in einer Küchenmaschine mit Knetfunktion oder von Hand ca. 8 Minuten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.600 g Weizenmehl Type 550, 100 g Weizen Vollkornmehl, 455 g Wasser, 2 g Frischhefe, 15 g Salz
- Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch oder Deckel abdecken. Anschließend 10-12 Stunden bei Raumtemperatur (21-22°C) ruhen lassen. Am besten geht das über Nacht. Nach 30, 60 und 90 Minuten dehnen und falten.
- Den Teig aus der Schüssel holen und vorsichtig zu einer Kugel wirken. Achtet darauf, dass vom Gas so wenig wie möglich entweicht.
- Anschließend mit Schluss nach unten weitere 90 Minuten bei Zimmertemperatur in einem gut bemehlten Gärkörbchen gehen lassen. Etwa 20 Minuten vor Ende der Stückgare könnt ihr anfangen, den Backofen mitsamt dem Dutch Oven auf 230°C Ober-/Unterhitze vorzuheizen.
- Wenn der Ofen gut vorgeheizt ist, das Brot mit Schluss nach oben in den Topf geben, Deckel drauf, und bei 230°C für 10 Minuten backen.
- Dann den Backofen auf 200°C runterregeln und weitere 25 Minuten backen.
- Anschließend noch einmal 10-20 Minuten ohne Deckel backen, damit das Brot eine schöne braune Farbe, eine knusprige Kruste und leckere Röstaromen bekommt.
- Das Brot aus dem Ofen holen und ungefähr eine Stunde auf einem Gitter auskühlen lassen bevor ihr es anschneidet. Das Brot sollte dabei rundherum atmen können.
Notizen
Kürbis ist im Airfryer in gut 20 Minuten fertig und schmeckt fein geröstet als Beilage, Salattopping oder mit einem Dip als Hauptspeise. Wir nehmen Hokkaido, weil er nicht geschält werden muss und schneiden ihn in Würfel statt Spalten. So passt mehr vom Kürbis in die Heißluftfritteuse.SELBSTGEMACHT online bei Google bevorzugeni Kürbis und Airfryer sind ein […]
Pinterest Flyer Brot #122 – Einfaches Weizenbrot mit Hefe


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Über uns
Wir sind Tina und Alex, die Gesichter hinter dem Foodblog SELBSTGEMACHT aus München und Freiburg. Seit 2014 entwickeln wir unsere Rezepte selbst, fotografieren sie selbst und schreiben jeden Text selbst. Über 1.500 sind mittlerweile daraus geworden: Brot und Sauerteig, herzhafte Alltagsküche, Desserts, Getränke und Geschenkideen aus der Küche. Jedes Rezept testen wir so lange, bis Mengen, Zeiten und Handgriffe auch in einer ganz normalen Küche zuverlässig gelingen. Erst dann kommt es auf den Blog. Wie aus einem kleinen Hobby in München unser Foodblog wurde, erzählen wir euch in unserer Geschichte. Schön, dass ihr hier seid: schaut euch um, probiert aus und lasst es euch schmecken.
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Einfaches Weizenbrot mit wenig Hefe
Zutaten
- 600 g Weizenmehl Type 550
- 100 g Weizen Vollkornmehl
- 455 g Wasser (20°C)
- 2 g Frischhefe
- 15 g Salz
Equipment
- 1 Küchenmaschine mit Knetfunktion
- 1 Waage
- 1 Gärkorb
- 1 Dutch Oven alternativ: Bräter oder Römertopf
- 600 g Weizenmehl Type 550
- 100 g Weizen Vollkornmehl
- 455 g Wasser (20°C)
- 2 g Frischhefe
- 15 g Salz
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Hi, ich hab euer Rezept als Basis genommen, aber Verteilung der Mehlanteile angepasst. 300g Weizenmehl 550 und 400g Weizenvollkornmehl frisch gemahlen. Alles andere strikt nach eurem Rezept. Ergebnis ist ein super bekömmliches Brot mit überraschend lockerer Krume.
Ich habe eine Frage zum Römertopf. Eigentlich sollte man ihn mit samt dem Teig in den kalten Backofen geben. In einigen Rezepten wird der Backofen mit dem Römertopf auf 250 Grad vorgeheizt. Was ist jetzt richtig, nur in den kalten Backofen oder kann er auch vorgeheizt werden?
Hallo Susan,
wir haben den Römertopf schon öfters vorgeheizt und dann das Brot darin gebacken. Der Hersteller selber rät aber dazu, das nicht zu tun, sondern den Topf mitsamt Teig in den kalten Backofen zu geben, da er sonst springen kann.
Viele liebe Grüße, Alex :)
Vielen Dank für die rasche Antwort. „no risk, no fun“ also.
Hallo zusammen! Mein erstes Mal mit einem Sauerteig, mein erstes Mal mit einem Römertopf und das erste Rezept dieser Website (und fast das erste Mal Brot backen, bis jetzt gelingt mir nur Zopf). War etwas zu viele erste Male..? Es sieht gut aus, aber ich brings nun nicht aus dem Römertopf. Vor lauter Nachlesen habe ich angenommen, dass man nur den Deckel einwässern muss, das Wasser im Brot dampfe ausreichend?? (Wo stand das nur schon wieder?) lags wirklich daran? Ist mit einwässern „Wasser reinfüllen und nach 20 Minuten ausleeren“ gemeint? Ich hoffe, nach etwas Ruhe kommts doch noch raus. Es wäre optisch schon sehr ansprechend.. lg
Hallo liebe Steffi, das ist merkwürdig. Wir nutzen das Unterteil des Römertopfs immer „unbehandelt“. Also ohne Einfetten oder Einmehlen. Und bisher kam das fertige Brot immer problemlos wieder raus. Wir wässern in der Regel nur den Deckel des Römertopfs, grundsätzlich sollte aber beides funktionieren.
Viele liebe Grüße, Alex
Danke für deine Antwort! Mittlerweile habe ich noch weitere Brotversuche gemacht und alle Fehler ausgemerzt. Das Brot ist mittlerweile mit Backblech im Römertopf ;-) aber da der Teig trotz „Schisshaas-Trockenhefe-Ergänzung“ nicht aufgeht, habe ich nun im Bekanntenkreis rumgefragt. Andere haben Rezepte mit 50 g Sauerteig, das ist kein Vergleich mit meinen 14 g (gemäss der Umrechnungstabelle bri 2 g Frischhefe). Und so versuche ich weiter… optisch bin ich schon gut dabei, kulinarisch habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben..
Hallo Steffi, wenn der Teig nicht so recht aufgehen will, versuche am besten dass der Sauerteig frisch aufgefrischt ist und dann bei relativ warmer Temperatur geht (~24°C). Alternativ kannst Du die ST-Menge auch etwas weiter erhöhen. Viele liebe Grüße, Alex :)