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Einfaches Spekulatius Rezept
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Mit diesem Spekulatius Rezept macht ihr das beliebte Weihnachtsgebäck ganz einfach selbst. Mürber Teig, köstliche Gewürze und etwas Liebe sorgen für knusprige Spekulatius Kekse wie vom Bäcker. Wir zeigen euch im Rezept unsere besten Tipps und Tricks wie die Spekulatius nicht nur geschmacklich sondern auch optisch zum absoluten Highlight werden.

Spekulatius sind wie Lebkuchen aus der Adventszeit einfach nicht wegzudenken. Egal ob Butter-, Mandel- oder die besonders beliebten Gewürzspekulatius. Sobald die ersten Packungen im Supermarktregal auftauchen wissen wir: Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Und während wir Anfangs noch widerstehen können, gibt es spätestens im November kein Zurück mehr. Und da selbstgemacht ja bekanntlich immer am besten schmeckt, wollten wir die würzigen Kekse unbedingt einmal selbst backen. Zugegeben: Das Ausrollen mit der Motivrolle erfordert ein wenig Geduld, aber das Ergebnis hat uns überzeugt. Ebenfalls wunderbar würzig, aber etwas einfacher gemacht sind unsere köstlichen Ingwerkekse.

Diese Zutaten sind im Spekulatius Rezept enthalten

Das Grundgerüst für unser Spekulatius Rezept ist ein klassischer Mürbeteig mit einfachen Zutaten aus dem Supermarkt:

Weizenmehl (Type 550) bildet die Basis. Ihr könnt auch zu einem feinen Dinkelmehl (Type 630) greifen.

Butter sorgt für den typisch buttrigen Geschmack und lässt den Teig schön mürbe werden.

Brauner Zucker verleiht eine angenehme Karamellnote und sorgt für Süße sowie die Stabilität des Teigs. Alternativ könnt ihr auch Haushaltzucker verwenden. Falls ihr es weniger süß mögt, kann der Zucker um maximal 1/3 reduziert werden.

Das Ei sorgt für die Bindung, während Backpulver die Kekse luftiger macht.

Spekulatiusgewürz darf bei dem Weihnachtsklassiker natürlich nicht fehlen. Wir greifen hier zu einer fertigen Gewürzmischung aus dem Supermarkt. Wir empfehlen für das Rezept 2 TL, nach Geschmack kann die Menge aber auch erhöht oder reduziert werden. Die Mischung verwenden wir auch in unserer beliebten Spekulatius Creme.

Woraus besteht Spekulatius Gewürz?

Spekulatius ist eine feine Mischung aus Zimt, Muskatnuss, Nelke, Kardamom, Ingwer und weißem Pfeffer. Manch Varianten enthalten zusätzlich Zitronen- oder Orangenschale. Wer die Gewürzmischung selbst machen möchte, mischt 30 g Zimt, 10 g Muskatnuss, 10 g Nelke, 5 g Kardamom, 5 g Ingwer und 5 g Pfeffer.

5 Tipps für Spekulatius wie vom Bäcker

Teig ruhen lassen: Mindestens 1 Stunde (besser über Nacht) kühlen. So verbinden sie die Zutaten optimal und der Teig lässt sich leichter verarbeiten.

Kühlen, kühlen, kühlen: Nach dem ersten Ausrollen, vor dem Ausstechen und auch vor dem Backen. Gekühlter Teig sorgt für saubere Formen und verhindert, dass das Motiv verläuft.
Unser Extra-Tipp: Wir rollen den Teig auf einem Brettchen mit Backpapier aus, so können wir ihn einfach in den Kühlschrank geben. Wer keinen Platz im Kühlschrank hat, kann das Blech auf den Balkon oder die Terrasse stellen.

Bemehlen nicht vergessen: Egal ob Spekulatiusmodel oder Motivrolle, etwas Mehl auf Teig und Werkzeug verhindert, dass der Teig klebt.

Der Backpapier-Trick: Rollt den Teig zwischen 2 Lagen Backpapier aus, so bleibt nichts an eurem Nudelholz kleben.

Teig portionieren: Teilt den Teig in 2-3 Portionen und verarbeitet diese nacheinander. So bleibt alles schön kühl.

So bekommen Spekulatius ihre Form

Die typischen Spekulatiusmotive, wie ihr sie von gekauften Keksen kennt, entstehen durch Modeln, kleine Hohlformen aus Holz, in die der Teig gedrückt wird (bemehlen nicht vergessen). Überschüssiger Teig wird mit einem scharfen Messer oder Draht abgestrichen und das Motiv vorsichtig rausgeklopft.

Wir haben uns eher untypisch für eine Motivrolle entschieden. Die ist eigentlich für einfache Ausstechplätzchen gedacht. Wir hatten diese aber schon zu Hause und wollten sie unbedingt einmal ausprobieren. Dafür den Teig dünn ausrollen, mit mittlerem Druck die Walze über die Fläche rollen und anschließend die Spekulatius ausstechen oder zuschneiden.

Natürlich funktioniert das Spekulatius Rezept auch ohne Motiv. Einfach ausrollen und ausstechen. Am Geschmack ändert sich nichts.

Warum es sich lohnt Spekulatius selbst zu backen

Zugegeben, Spekulatius Plätzchen selbst zu backen ist etwas aufwändiger, als eine Packung im Supermarkt zu kaufen. Und bei Desserts wie dem Spekulatius Tiramisu, greifen wir oft zu fertigen Keksen. Aber wenn ihr etwas Besonderes auf euren Plätzchenteller wollt, dann probiert dieses Spekulatius Rezept unbedingt aus:

Ihr wisst genau was drin ist.

Selbst gemacht schmeckt einfach besser. Da kann keine Produkt aus dem Supermarkt mithalten.

Sie sind optisch ein echtes Highlight.

Ihr könnt den Geschmack individuell anpassen: Wer es besonders würzig mag, gibt etwas mehr Spekulatiusgewürz dazu. Oder gebt vor dem Backen ein paar Mandelblättchen auf ein Backblech, auf die ihr dann die Kekse platziert.

Wenn ihr von Spekulatius einfach nicht genug bekommen könnt, haben wir hier eine Vielzahl von köstlichen Rezepten rund um Spekulatius.

Mit diesem Spekulatius Rezept macht ihr das beliebte Weihnachtsgebäck ganz einfach selbst. Mürber Teig, köstliche Gewürze und etwas Liebe sorgen für knusprige Spekulatius Kekse wie vom Bäcker. Wir zeigen euch im Rezept unsere besten Tipps und Tricks wie die Spekulatius nicht nur geschmacklich sondern auch optisch zum absoluten Highlight werden.
Vorbereitungs­zeit: 10 Minuten
Zubereitungs­zeit: 1 Stunde
Backzeit: 10 Minuten
Gesamt­zeit: 1 Stunde 20 Minuten

Benötigtes Zubehör

  • 2 Backbleche mit Backpapier
  • Küchenmaschine oder Rührgerät
  • Wellholz
  • Ausstecher (z.B. Herz )
  • Motivrolle
12g
Kalorien 54kcal
Kohlenhydrate 7g
Fett 3g
Eiweiß 1g
Angaben für 50 Stück

Zutatenliste

Zubereitung

  • Butter, Zucker und das Ei mit einem Rührgerät oder einer Küchenmaschine schaumig schlagen.
    125 g Butter, 125 g brauner Zucker, 1 Ei
  • Mehl in die Butter-Mischung sieben und alle weiteren Zutaten ebenfalls hinzugeben.
    1 Prise Salz, 2 TL Spekulatiusgewürz, 250 g Mehl, ½ TL Backpulver, 50 g gemahlene Mandeln
  • Den Teig mit einer Küchenmaschine mit Knethaken oder von Hand kneten. Dann zu einer oder mehreren Kugeln rollen und abgedeckt im Kühlschrank für mindestens eine Stunde kühlen. Der Teig kann auch mehrere Stunden oder über Nacht kühlen.
  • Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
  • Die Oberfläche, auf der der Teig ausgewellt wird, sowie das Wellholz etwas einmehlen und den Teig in 2-3 Portionen dünn auswellen und die gewünschten Formen ausstechen. Wir empfehlen den Teig zwischen 2 Lagen Backpapier auszuwellen.
    1 EL Mehl
  • Die Spekulatius auf das Backblech legen und bei 175 Grad Ober-/Unterhitze für 8-10 Minuten backen. Die Plätzchen sollten leicht bräunen und noch etwas weich sein. Sie härten beim Auskühlen noch nach.
  • Tipp: Die ausgestochenen Formen vor dem Backen kurz kühlen, damit sie ihre Form beim Backen behalten. Wer die Möglichkeit hat, kann das Blech einfach 5 Minuten auf den winterlichen Balkon stellen.

Video

Notizen

Das Rezept ergibt ca. 50 Spekulatius mit einem Durchmesser von 5cm oder 30 Spekulatiuskekse wie im Supermarkt.
  • Geduld: Zunächst möchten wir euch vorwarnen, dass ihr etwas Geduld braucht! Jeder, der schon Ausstech-Plätzchen gemacht hat, kennt das nur zu gut. Beim Spekulatius Rezept braucht ihr zusätzlich noch etwas Zeit (und Nerven;)) für das perfekte Ausrollen!
  • Bemehlen: Zunächst wird der kalte Spekulatiusteig mit einer normalen Teigrolle ausgerollt. Wir bemehlen dafür die Oberfläche und auch die Teigrolle. Rollt den Teig wenn möglich auf einem großen Brett aus, das ihr dann nochmal kühlen könnt.
  • Mittlerer Druck: Im nächsten Schritt kommt die Motivrolle zum Einsatz: Bemehlt diese ebenfalls leicht und rollt über den gesamten Teig. Lasst euch dabei Zeit und probiert aus, mit welchem Druck das beste Motiv entsteht. Zu viel Druck ist nicht die beste Lösung, denn dann bleibt der Teig zu sehr in den Vertiefungen haften.
  • Kühlen: Wir empfehlen, die Spekulatiuskekse nach dem Auswellen und Ausstechen erneut zu kühlen und sehr kalt in den vorgeheizten Backofen zu geben. Der Teig verläuft dann nicht so sehr und das Motiv bleibt besser sichtbar.
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