Soße andicken: So einfach geht’s
Soße andicken: So einfach geht’s
Eine cremige Soße ist das i-Tüpfelchen für viele Rezepte. Manchmal kann es jedoch passieren, dass die Konsistenz zu flüssig gerät. Je nach persönlicher Vorliebe könnt ihr neben der klassischen Mehlschwitze auch gesündere und sogar vegane Alternativen ausprobieren, um die Soße anzudicken.
Wenn wir gefragt werden, welchen Küchenkniff man auf jeden Fall beherrschen sollte, dann steht das Andicken von Soße ganz oben auf der Liste. Auch in unserer eigenen Küche haben wir schon diverse Soßen mit ein paar kleinen Tricks cremig bekommen. Ein Klassiker ist natürlich die Mehlschwitze, aber es gibt durchaus Alternativen. Mit ein wenig Speise- oder Kartoffelstärke könnt ihr z. B. eine cremige Pfefferrahmsoße zaubern. Je nach Rezept können auch püriertes Gemüse oder Kartoffeln für Sämigkeit sorgen.



Warum man Soße andicken sollte
Bei vielen Rezepten entscheidet die Soße darüber, ob das Gericht wirklich gelungen ist. Hierbei geht es nicht nur um den puren Geschmack, sondern auch um die Konsistenz. Zu dünnflüssige Soßen können sich nicht optimal mit den anderen Komponenten wie z. B. Kartoffeln, Nudeln oder Fleisch verbinden. Außerdem ist eine wässrige Soßenkonsistenz sehr lästig, weil euch das Ganze dann ständig vom Löffel tropft.
Durch das Eindicken von Soßen, teils auch als Abbinden bezeichnet, bekommt eure Soße eine cremige Konsistenz und einen intensiveren Geschmack. Es lohnt sich also durchaus, die kleine Mühe auf sich zu nehmen.
Verschiedene Varianten, um Soße anzudicken
Soße andicken mit Mehlschwitze
Wer Soße andicken möchte, denkt vermutlich zuallererst an die klassische Mehlschwitze. Diese wird aus Mehl und Butter im Verhältnis 1:1 angerührt. Um eine Flüssigkeitsmenge von 250ml anzudicken, benötigt ihr 40g Mehl und 40g Butter. Wie die Bezeichnung es bereits vermuten lässt, werden Mehl und Butter im Topf erhitzt. Zuerst wird die Butter geschmolzen, dann fügt ihr das Mehl hinzu. Je nach Bräunungsgrad lässt sich zwischen weißer, blonder und brauner Mehlschwitze unterscheiden. Helle Mehlschwitzen (weiß und blond) eignen sich als Basis für Béchamel- oder Käsesoßen, dunkle Mehlschwitzen für Bratensoßen und andere Fleisch- und Schmorgerichte.
Soße andicken mit Speisestärke
Anstelle der Mehlschwitze könnt ihr eure Soße auch mit Speisestärke andicken. Diese wird zuvor in kaltem (!) Wasser oder kalter Brühe aufgelöst. Gebt ihr die Speisestärke einfach so zur heißen Soße hinzu, würden sich Klumpen bilden. Um 250ml Soße zu binden, benötigt ihr etwa 1 EL Speisestärke und 3 EL Wasser oder Brühe. Speisestärke ist außerdem eine glutenfreie Alternative zur Mehlschwitze. Selbiges gilt für Maisstärke und Kartoffelstärke.
Soße andicken mit Butter oder Margarine
Alternativ könnt ihr die Soße am Schluss mit Butter oder Margarine (vegane Variante) abbinden. Rührt hierfür einfach ein paar kalte Flocken unter die nicht mehr kochende Flüssigkeit. Hierdurch bekommt eure Soße einen schönen Glanz.
Soße andicken mit püriertem Gemüse
Wenn es ein wenig kalorienärmer und gesünder sein soll, könnt ihr die Soße mit püriertem Gemüse oder einer pürierter Kartoffel andicken. Das Püree wird langsam untergerührt. So bekommt ihr außerdem noch eine weitere Geschmacksnote ins Gericht hinein.
Soße andicken durch Reduktion
Die letzte Variante wäre, die Soße durch Reduktion anzudicken. Das bedeutet, dass ihr sie so lange einköcheln lasst, bis ein Teil der Flüssigkeit verdampft ist. So machen wir es beispielsweise bei unserer original Currywurst Soße.




Klassische Rezepte, bei denen man die Soße andickt
Wie man Soße andickt, sollte jeder Hobbykoch wissen. Gerne nennen wir euch ein paar Beispiele aus unserer Küche wie unsere köstliche Champignon Rahm Sauce.
Doch nicht nur herzhafte Rezepte, sondern auch süße Soßen wie unsere selbst gemachte Vanillesoße bekommen mit ein wenig Speisestärke die perfekte Konsistenz.
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