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Rustikales Landbrot bestes Rezept
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Unser rustikales Landbrot hat einen feinen, milden Geschmack und eignet sich perfekt als Brot für jeden Tag! Durch die gut anpassbare Teigruhe im Kühlschrank seid ihr zeitlich flexibel und könnt den Backzeitpunkt an eure Tagesplanung anpassen. Das rustikale Landbrot aus Weizen und Roggen schmeckt uns sowohl mit süßem als auch mit herzhaftem Belag.

Unser Rezept für ein rustikales Landbrot gehört zu den beliebtesten Brotrezepten hier auf dem Blog. Kein Wunder, denn das Brotbacken im Topf ist eine einfache und gelingsichere Methode. Das milde Landbrot hat außerdem eine dichte, saftige Krume und eine dicke Kruste voller leckerer Röstaromen. Da wir aktiven Natursauerteig verwenden, bleibt es länger frisch und die Zugabe von etwas Frischhefe macht das Rezept besonders gelingsicher. Für eine gute Bekömmlichkeit lassen wir den Teig lange gehen und stellen ihn für 12 bis 24 Stunden in den Kühlschrank. Diese „kalte Gare“ könnt ihr zeitlich so anpassen, dass ihr das Brot genau dann backen könnt, wenn ihr gerade Zeit habt. Und wenn euch das Brot geschmeckt hat, dann solltet ihr unbedingt auch unser einfaches Sauerteigbrot aus dem Römertopf nachbacken!

Was ist ein Landbrot?

Im Gegensatz zum Bauernbrot gibt es für das Landbrot keine offizielle Definition. Häufig ist es jedoch ein Mischbrot aus einem größeren Anteil Weizenmehl und einem kleineren Anteil Roggenmehl. Als Triebmittel können Hefe, Sauerteig oder eine Kombination aus beidem zum Einsatz kommen. Weitere Zusätze wie Kerne, Körner oder Brotgewürz kommen in der Regel nicht dazu. Das Landbrot wird meist als länglicher Brotlaib ausgeformt und mehrfach schräg eingeschnitten gebacken. Es ist ein einfach herzustellendes und geschmacklich mildes Brot für jeden Tag.

Tipps für die Zubereitung des rustikalen Landbrots

Perfekte Bräunung: Die Bräunung der Kruste könnt ihr ganz einfach über das Öffnen des Deckels steuern. Ihr mögt eine helle Kruste? Dann verlängert die Backzeit mit Deckel von 25 Minuten auf 30 Minuten. Für eine dunklere Kruste den Deckel einfach schon etwas früher entfernen. Wenn ihr eine knusprigere Kruste bevorzugt, lasst das Brot bei leicht geöffneter Ofentür eine Stunde im ausgeschalteten Backofen abkühlen. Aus dem frisch gebackenen Brot tritt immer noch innere Feuchtigkeit aus, die die Kruste ansonsten weicher macht. Die Restwärme des Ofens verhindert das, indem sie die Feuchtigkeit schneller verdunsten lässt.

Römertopf: Im Römertopf wird das Brot automatisch im eigenen Dampf (auch Schwaden genannt) gebacken. Dies ist wichtig, damit es gut aufgeht und sich eine schöne Kruste bildet. Alternativ könnt ihr natürlich auch einen Dutch Oven oder einen ganz normalen Bräter verwenden.

Wann ist das Brot fertig gebacken? Die Backdauer kann je nach Backofen, Temperatur des Teiglings und anderen Faktoren variieren. Am einfachsten prüft ihr, ob euer Brot fertig ist, indem ihr ein Backofen-Einstechthermometer benutzt (steckt es einfach ins Brot, wenn ihr den Deckel des Römertopfs abnehmt). Wenn der Kern des Brots zwischen 96°C und 98°C hat, ist es perfekt. Am besten eignen sich Einstech-Thermometer mit separatem Display. Diese sind einfacher abzulesen und in aller Regel kann ein Alarm gesetzt werden, wenn die Kerntemperatur erreicht ist.

Brot einfrieren: Unser Rezept ergibt ein recht großes Brot von etwa 1,5kg. Falls ihr keine hungrige Großfamilie habt, könnt ihr das Brot sehr gut scheibenweise einfrieren. Ein paar Tipps und Hinweise hierzu findet ihr ebenfalls in diesem Beitrag: Brot FAQ: Wie lagert man Brot.

Unser rustikales Landbrot hat einen feinen, milden Geschmack und eignet sich perfekt als Brot für jeden Tag! Durch die gut anpassbare Teigruhe im Kühlschrank seid ihr zeitlich flexibel und könnt den Backzeitpunkt an eure Tagesplanung anpassen. Das rustikale Landbrot aus Weizen und Roggen schmeckt uns sowohl mit süßem als auch mit herzhaftem Belag.
Vorbereitungs­zeit: 15 Minuten
Zubereitungs­zeit: 20 Minuten
Ruhezeit Teig (Gare): 1 day
Gesamt­zeit: 1 day 35 Minuten

Benötigtes Zubehör

1,5kg
Kalorien 3688kcal
Kohlenhydrate 778g
Fett 13g
Eiweiß 110g
Angaben für 1 Brot (1,5kg)

Zutatenliste

Sauerteig

Hauptteig

  • 700 g Weizenmehl Type 550
  • 100 g Weizen Vollkornmehl
  • 100 g Roggenmehl Type 1150
  • 100 g Roggen Vollkornmehl
  • 2 g Frischhefe
  • 650 g Wasser (ca. 20°C)
  • 22 g Salz
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Zubereitung

Sauerteig

  • Alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Anschließend mit einem feuchten Tuch oder Deckel abgedeckt 8 Stunden bei warmer Raumtemperatur gehen lassen.
    10 g Sauerteig Anstellgut, 25 g Weizenmehl Type 550, 25 g Wasser

Hauptteig

  • Wasser, Sauerteig und Frischhefe in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen gut verrühren.
    650 g Wasser, 2 g Frischhefe
  • Die vier Mehlsorten und das Salz hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten.
    700 g Weizenmehl Type 550, 100 g Weizen Vollkornmehl, 100 g Roggenmehl Type 1150, 100 g Roggen Vollkornmehl, 22 g Salz
  • Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch oder Deckel abdecken. Anschließend 3 Stunden bei Raumtemperatur (ca. 21-22°C) ruhen lassen. Dabei nach 30, 60 und 90 Minuten dehnen und falten.
  • Das Tuch erneut anfeuchten und die Schüssel für 12 bis 24 Stunden bei 5-8°C in den Kühlschrank. Für die genaue Zeit könnt ihr euch nach eurem persönlichen Tagesablauf richten.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank holen und vorsichtig zu einer Kugel wirken. Achtet darauf, dass vom Gas so wenig wie möglich entweicht.
  • Anschließend mit Schluss nach unten in den Römertopf setzen und weitere 90 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  • Nach Ablauf der Stückgare den Teig oben etwas bemehlen und mit einem scharfen Messer 3x schräg einschneiden. Dann den Römertopf mit dem Deckel verschließen und in den kalten Backofen stellen.
  • Das Bemehlen ist ausschließlich für die Optik, ihr könnt es auch weglassen

Backen

  • Den Backofen auf 230°C Umluft einstellen und das Brot für 20 Minuten backen.
  • Anschließend auf 200°C herunterregeln und weitere 50-60 Minuten backen.
  • Anschließend noch einmal 10-20 Minuten ohne Deckel backen, damit das Brot eine schöne braune Farbe, eine knusprige Kruste und leckere Röstaromen bekommt.
  • Das Brot ist fertig gebacken, wenn der Kern zwischen 96 und 98°C hat.
  • Das Brot aus dem Römertopf holen und ungefähr eine Stunde auf einem Gitter auskühlen lassen bevor ihr es anschneidet. Das Brot sollte dabei rundherum atmen können.

Notizen

Römertopf wässern oder nicht? Da der Brotteig selber beim Backen Dampf abgibt, ist das Wässern des Römertopfs nicht zwingend nötig. Wir raten trotzdem dazu, den Deckel zu wässern, da so schon früher Dampf entsteht, was gerade am Anfang des Backprozesses für eine geschmeidigere und weichere Teigoberfläche und damit einen besseren Ofentrieb sorgt.
Warum wir der Backofen bei diesem Rezept nicht vorgeheizt? Normalerweise werden beim Brotbacken sowohl der Backofen, als auch der Brotbacktopf (Dutch Oven, Bräter, etc.) vorgeheizt. Beim tönernen Römertopf besteht jedoch die Gefahr, dass er bei zu großen Temperaturschocks springt. Daher wird beim Brotbacken in Römertopf weder dieser noch der Backofen vorgeheizt.
Ihr habt Fragen rund ums Brotbacken? Dann schaut doch mal in unsere Brot Backen FAQs. Dort findet ihr inzwischen Antworten auf viele der häufigsten Fragen, die uns die letzten Jahre erreicht haben.
Hast du dieses Rezept ausprobiert?Erwähne @habeichselbstgemacht oder tagge #habeichselbstgemacht
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Wir sind Alex & Tina, die Gesichter hinter dem Foodblog München und Freiburg. Als Gründer und kreative Köpfe teilen wir hier all unsere Küchenschätze und Rezeptlieblinge mit euch. Auf „Selbstgemacht – Der Foodblog“ finden sich hunderte köstliche und doch meist einfache Rezepte, die jeder nachmachen kann. Unser Angebot reicht von Brot über süße Leckereien, herzhafte Köstlichkeiten und Getränke bis hin zu Geschenkideen aus der Küche. Unsere Rezepte sind manchmal klassisch, vereinzelt außergewöhnlich, oft etwas gesünder, immer aber erprobt und lecker. Schön, dass Ihr bei uns seid – schaut euch um, nehmt Platz und fühlt euch ganz wie Zuhause!

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22 Kommentare
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Manuela
Manuela
14 Tage zuvor

Hallo kann ich auch gekauften fertigen Sauerteig dafür verwenden?
Wenn ja, entfällt dann Schritt 1?
LG

Gabriele Hesse
Gabriele Hesse
1 Monat zuvor

5 Sterne
Tip top kann man dieses Rezept backen.

landbrot
Sabine
Sabine
2 Monate zuvor

5 Sterne
Gestern Abend spontan vorbereitet und heute vormittag frei gebacken.
Toll aufgegangen, tolle Krume.
Bei nächsten mal backe ich daraus 2 kleinere Brote, das einzelne ist doch recht groß. 😉

1000158496
Tanja
Tanja
4 Monate zuvor

5 Sterne
Mein 4. Sauerteigbrot überhaupt habe ich nach diesem Rezept gebacken…. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Nur aus dem Römertopf wollte es nicht so recht raus… ;-) Gibt es da Tipps?
Danke für das tolle Rezept und anfängerfreundliche Beschreibung.

IMG_4565
Kati
Kati
1 Jahr zuvor

5 Sterne
Die Rezeptbeschreibung ist super. Mein erstes selbst gemachtes Sauerteigbrot hat aufs erste mal perfekt funktioniert und schmeckt total lecker. Vielen Dank euch beiden für das tolle Rezept.

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lena
lena
2 Jahre zuvor

hi, tolles rezept, brot schmeckt hervorragend! ich hab nur wine frage bezüglich der hefe- kann man die irgendwann weglassen? lg lena

René
René
3 Jahre zuvor

5 Sterne
Hallo und guten Morgen.
Ich möchte auf diesem Weg mich bedanken über die tollen Rezepte und die umfassende Erklärung zum Thema des Brot backens.
Es ist einfach ein Traum.

Landbrot.jpeg
Ursula
Ursula
3 Jahre zuvor

Hallo. Ich mochte gerne wissen on ich auch trockenhefe benutzen kann und welche groesse der Roemertopf sein sollte . Ich wohne in USA und deshalb rechtschreibung in Deutsch kann schon etwas falsch sein .

Sylvia
Sylvia
3 Jahre zuvor

Das Rezept gefällt mir richtig gut. Da ich keinen Römertopf besitze, würde ich das Brot gerne auf dem Pizzastein oder im Gusstopf backen. Würde es funktionieren, wenn ich den Ofen auf 250 Grad vorheize, dann das Brot in den Ofen gebe und die ersten 20 Minuten der Backzeit weglasse?

Sylvia
Sylvia
Antwort auf  Alex
3 Jahre zuvor

5 Sterne
Vielen Dank Alex. Inzwischen habe ich das Brot bereits zwei Mal gebacken und es ist wunderbar geworden. Das Brot schmeckt uns richtig gut. Das wird es mit Sicherheit öfter geben.

Evelyn
Evelyn
3 Jahre zuvor

Ja, ich habe es gewagt. Das Brot sieht umwerfend aus,leider ist die Stunde noch nicht rum zum Anschneiden. Nicht erwähnt hast Du, ob der Römertopf gefettet werden sollte. Ich habe ihn vorsichtshalber mit Backpapier ausgekleidet, aber im Bereich ist das Brot beinahe schwärzlich geworden. Vielen Dank für das ausführliche Rezept. Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
Herzlichen Gruß, Evelyn

Heidi
Heidi
3 Jahre zuvor

Hallo, ich bin auf der Suche nach einer Alternative zu „meinem“ Roggen-Sauerteigbrotrezept über dieses gestolpert und würde es gerne ausprobieren.
Funktioniert das obige Rezept auch mit Roggensauerteig?
Leider habe ich auf dem Blog keinen Hinweis gefunden, welche Sauerteigart sich für welches Brotrezept eignet oder ob das im Grunde egal ist.

Könnt ihr mir bitte weiterhelfen?
Danke!
Heidi

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