Rote Bete fermentieren
Zubereitungszeit 10 Minuten MinutenFermentation 10 Tage TageGesamtzeit 10 Tage Tage 10 Minuten Minuten
Rote Bete fermentieren geht mit unserem Rezept ganz einfach: Mit nur zwei Grundzutaten entsteht ein aromatisch gesundes Gemüse für eure Vorratsküche. So habt ihr jederzeit eine fein säuerliche Beilage im Kühlschrank, die eure Salate, Bowls und viele andere Gerichte bereichert.
Seit wir angefangen haben, Gemüse zu fermentieren, hat sich unsere Küche ein kleines bisschen verändert. Was mit Sauerkraut und Kimchi begonnen hat, ist inzwischen zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Aus Neugier ist echte Begeisterung geworden, weil das fermentierte Gemüse nicht nur gesund ist, sondern auch super schmeckt und lange haltbar ist. Rote Bete hat uns dabei besonders überrascht. Durch die Fermentation verliert sie ihre erdige Schwere und wird angenehm mild mit einer feinen Säure, die perfekt zu Salaten, Bowls oder einfach als Beilage passt.



Rote Bete fermentieren mit nur 2 Zutaten
Das Fermentieren von Roter Bete funktioniert mit erstaunlich wenig Aufwand. Im Grunde braucht ihr dafür nur Rote Bete und Salz. Mehr ist nicht nötig, damit die natürliche Milchsäuregärung in Gang kommt und das Gemüse innerhalb einiger Tage haltbar sowie angenehm säuerlich wird. Wer mag, kann das Ferment zusätzlich mit Gewürzen wie Kümmel, Knoblauch, Koriandersamen, Ingwer, Senfsaat, Pfefferkörnern oder Lorbeer aromatisieren. Sie verändern nicht den Prozess, geben der Roten Bete aber eine feine persönliche Note.
Genauso einfach wie Rote Bete lassen sich übrigens auch Karotten und Rotkohl fermentieren! Schaut mal in die Anleitungen. Inzwischen findet ihr auch eine ganze Kategorie rund um Fermentieren und Haltbar machen.
6 Tipps für die Zubereitung des Rote Bete Fermentations Rezepts
Sauber arbeiten: Beim Fermentieren von Roter Bete entscheidet Sauberkeit über den Erfolg. Gläser, Deckel, Gewichte und Werkzeuge sollten vorab mit sehr heißem Wasser gereinigt werden. Rückstände von Spülmittel, Fett oder alten Speiseresten können die guten Milchsäurebakterien stören und Fehlgärungen und Schimmel begünstigen.
Gleichmäßig vorbereiten: Schneidet die Rote Bete in möglichst gleich große Stücke (zum Beispiel in Scheiben, Stifte oder kleine Würfel) oder raspelt sie. So gärt alles gleichmäßig und die Stücke bleiben angenehm bissfest.
Handschuhe tragen: Rote Bete färbt sehr stark. Dünne Küchen- oder Einweghandschuhe schützen eure Hände vor hartnäckigen Flecken. Die nutzen wir auch immer bei unserem beliebten Rote Bete Salat mit Feta!
Das richtige Salz verwenden: Für eine stabile Fermentation ist reines Salz ohne Zusätze wichtig. Jod und Rieselhilfen können die Milchsäurebakterien beeinträchtigen und das Ergebnis geschmacklich und von der Konsistenz her negativ verändern. Am besten eignen sich Steinsalz, Meersalz oder unjodiertes Speisesalz ohne Zusätze.
Alles unter Lake halten: Die Rote Bete muss während der gesamten Fermentation vollständig von Flüssigkeit bedeckt sein. Ein Gewicht oder ein kleines Glas hilft dabei, das Gemüse unten zu halten. Lasst oben im Glas etwas Platz, da sich während der Gärung Gase bilden und die Lake ansteigen kann.
Geduld bringt Aroma: In den ersten Tagen beginnt die Rote Bete zu arbeiten. Es kann leicht blubbern und intensiver riechen, bevor sich der typische mild säuerliche Duft entwickelt. Solange alles gut unter der Lake bleibt und frisch riecht, ist das ein ganz normaler Teil des Prozesses.
Richtig lagern: Sobald die Rote Bete den gewünschten Säuregrad erreicht hat, gehört sie in den Kühlschrank. Dort verlangsamt sich die Fermentation deutlich und der Geschmack bleibt stabil. Gut verschlossen und von Flüssigkeit bedeckt hält sich fermentierte Rote Bete mehrere Wochen bis Monate und kann immer wieder portionsweise mit einem sauberen Löffel entnommen werden.



Darum lieben wir es, Rote Bete zu fermentieren
Rote Bete zu fermentieren ist für uns eine der schönsten Arten, das besondere Wurzelgemüse zu nutzen. Der intensive Eigengeschmack wird durch die Fermentation runder und ausgewogener, ohne dass die typische Note verloren geht. Gleichzeitig entsteht eine feine Säure, die viele Gerichte spannender macht, ganz ohne Essig oder andere Zusätze.
Wir mögen außerdem, wie unkompliziert der Prozess ist. Mit wenig Vorbereitung und nur zwei Zutaten entsteht ein Vorrat, der sich über Wochen im Kühlschrank hält. So haben wir immer etwas griffbereit, das eine herrlich rote Farbe und gesunde Frische auf den Teller bringt und sich vielseitig mit Bowls, Sandwiches und Salaten kombinieren lässt.
Wenn ihr Freude am Einlegen und Haltbarmachen habt, schmeckt euch bestimmt auch auch unser Essiggurken Rezept!

Rote Bete fermentieren
Benötigtes Zubehör
- 1 Einmach- oder Fermentierglas (Fassungsinhalt 1 Liter)
- 1 Fermentierdeckel (passend zum Glas)
- 1 Glasgewicht (z.B. Fermentationsgewicht oder kleines Glas)
Zutatenliste
Grundrezept
- 600 g Rote Bete (frisch, mittelgroß)
- 12 g Salz
- 400 ml Wasser (ggf. etwas mehr)
Optional
- 1 Stück Ingwer (ca. daumengroß)
- 2 Knoblauchzehen
- Lorbeerblatt, Kümmel, Senfsamen, Koriandersamen etc.
Zubereitung
- Gläser, Gewichte und Deckel vorab sterilisieren: Entweder ein paar Minuten im Topf kochen oder 10 Minuten bei 150 Grad im Ofen sterilisieren. Achtung: Kunststoffteile wie Deckel oder Dichtungsringe dürfen ausschließlich gekocht werden.

- Die Rote Bete putzen, schälen und in gleichmäßige Sticks/ Scheiben schneiden oder raspeln.600 g Rote Bete

- In ein sauberes steriles Einmachglas möglichst eng füllen.

- Optional Gewürze wie Ingwer, Knoblauch oder Gewürze zugeben. Wir verwenden als Gewürze 1 EL Senfkörner und 1 TL Koriandersamen.1 Stück Ingwer, 2 Knoblauchzehen, Lorbeerblatt, Kümmel, Senfsamen, Koriandersamen etc.

- Salz im Wasser auflösen und ins Glas füllen, so dass die Rote Bete vollständig bedeckt ist. Mit einem Gewicht beschweren, damit die Rote Bete nicht aufschwimmt. Das Glas mit einem Gärverschluss verschließen und bei Zimmertemperatur an einem dunkleren Platz etwa 1-2 Wochen fermentieren lassen. In dieser Zeit beginnt die Gärung, es können Bläschen entstehen und die Lake wird trüb. Täglich kontrollieren: Eventuell müsst ihr Lake nachgießen.12 g Salz, 400 ml Wasser

- Anschließend im Kühlschrank lagern, dort hält sich die Rote Bete sich mehrere Wochen bis Monate.

Notizen
Unsere Zoodles mit Avocado Sauce sind ein altbewährtes Zoodles Rezept, das an Cremigkeit kaum zu überbieten ist und auch nach einem langen Arbeitstag in weniger als 30 Minuten auf dem Tisch steht. Zoodles liefern im Vergleich zu „echten“ Nudeln reichlich Vitamine, dafür aber kaum Kalorien und Kohlenhydrate. Wenn ihr unser Low Carb Zoodles Rezept ausprobiert, […]
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Wir sind Alex & Tina, die Gesichter hinter dem Foodblog München und Freiburg. Als Gründer und kreative Köpfe teilen wir hier all unsere Küchenschätze und Rezeptlieblinge mit euch. Auf „Selbstgemacht – Der Foodblog“ finden sich hunderte köstliche und doch meist einfache Rezepte, die jeder nachmachen kann. Unser Angebot reicht von Brot über süße Leckereien, herzhafte Köstlichkeiten und Getränke bis hin zu Geschenkideen aus der Küche. Unsere Rezepte sind manchmal klassisch, vereinzelt außergewöhnlich, oft etwas gesünder, immer aber erprobt und lecker. Schön, dass Ihr bei uns seid – schaut euch um, nehmt Platz und fühlt euch ganz wie Zuhause!
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Rote Bete fermentieren
Zutaten
- 600 g Rote Bete (frisch, mittelgroß)
- 12 g Salz
- 400 ml Wasser (ggf. etwas mehr)
- 1 Stück Ingwer (ca. daumengroß)
- 2 Knoblauchzehen
- Lorbeerblatt, Kümmel, Senfsamen, Koriandersamen etc.
Equipment
- 1 Einmach- oder Fermentierglas Fassungsinhalt 1 Liter
- 1 Fermentierdeckel passend zum Glas
- 1 Glasgewicht z.B. Fermentationsgewicht oder kleines Glas
- 600 g Rote Bete (frisch, mittelgroß)
- 1 Stück Ingwer (ca. daumengroß)
- 2 Knoblauchzehen
- Lorbeerblatt, Kümmel, Senfsamen, Koriandersamen etc.
- 12 g Salz
- 400 ml Wasser (ggf. etwas mehr)
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