Rhabarbermarmelade fruchtig lecker
Zubereitungszeit 20 Minuten MinutenKochzeit 5 Minuten MinutenGesamtzeit 25 Minuten Minuten
Rhabarbermarmelade schmeckt nach Frühling und sorgt für Abwechslung auf dem Frühstücksbrot, denn es gibt sie im Supermarkt kaum zu kaufen. Daher solltet ihr auf jeden Fall die Saison zum Einkochen nutzen! Rhabarbermarmelade ist unkompliziert gemacht, lange haltbar und eignet sich bestens als kleines Geschenk aus der Küche.
Rhabarbermarmelade gehört zu unserer liebsten Marmelade, da sie einfach etwas Besonderes ist und nur selten im Supermarktregal steht. Neben ebenfalls köstlichen Klassikern wie Erdbeer- oder Aprikosenmarmelade sticht sie geschmacklich durch ihr angenehm süß-säuerliches Aroma hervor. Daher nutzen wir jedes Jahr die kurze Saison, um einen Vorrat an Rhabarbermarmelade und Rhabarberkompott einzukochen. Grundsätzlich finden wir, dass selbst gemachte Marmelade immer besser schmeckt als die gekaufte Variante, da ihr selbst entscheiden könnt, was hineinkommt. Gerade bei Rhabarber gibt es zahlreiche kreative Möglichkeiten, um das Grundrezept zu ergänzen und zu verfeinern.
Fun Fact: Was wir immer schon als Marmelade bezeichnet haben, darf ab Sommer 2026 endlich wieder offiziell Marmelade heißen, unabhängig von der verwendeten Frucht (bisher ist das nur bei Zitrusfrüchten korrekt). Die Bezeichnung Konfitüre gibt es dann praktisch nicht mehr. Finden wir super!



Die Zutaten für unsere Rhabarbermarmelade
Die Hauptzutat für unsere Rhabarbermarmelade ist natürlich Rhabarber. Aber aufgepasst: Auch hier gibt es Unterschiede! Wir achten darauf, möglichst jungen und frischen Rhabarber zu verwenden, da man diesen nicht zwangsläufig schälen muss. Schneller geht es, tiefgefrorenen, bereits geschnittenen Rhabarber zu verwenden. Wir persönlich bevorzugen jedoch frische Stangen, gerade weil die Saison so kurz ist und das Gemüse (ja, Rhabarber ist tatsächlich ein Gemüse) damit so besonders ist. Ältere, dickere Stangen solltet ihr immer schälen, damit ihr keine zähen Fäden in der fertigen Marmelade habt und aufgrund der Oxalsäure. Auch der leicht saure Geschmack älterer Stangen wird durch das Schälen abgemildert. Das gilt übrigens für alle unsere Rezepte mit Rhabarber.
Als zweites benötigen wir für die Marmelade natürlich noch Zucker, wir haben uns für Gelierzucker 2:1 entschieden für ein extra fruchtiges Ergebnis.
Wichtig: Wenn ihr den Rhabarber schält, verringert sich durch den „Abfall“ natürlich das Gewicht. Solltet ihr für eure Marmelade 500g geschälten Rhabarber benötigen, müsst ihr 600g bis 700g Rhabarber einkaufen.
Unsere pure Rhabarbermarmelade verfeinern wir gerne mit ein wenig Zitronensaft und Vanille. Die süßlichen und säuerlichen Komponenten ergänzen einander perfekt. Ihr könnt wahlweise eine ganze Vanilleschote mit kochen oder Vanillezucker verwenden. Letzteres ist ein bisschen kostengünstiger.
Tipps für die Zubereitung der Rhabarbermarmelade
Gläser vorab zu sterilisieren ist beim Marmelade einkochen das A und O und vergesst auch die Deckel nicht! So bleibt die Rhabarbermarmelade ungeöffnet mindestens ein Jahr haltbar, oft sogar noch länger. Geöffnet sollet ihr sie zügig verbrauchen.
Startet beim Kochen mit niedriger Temperatur, bis der Rhabarber etwas Saft abgibt. So verhindert ihr, dass er anbrennt. Stellt die Temperatur langsam höher und lasst die Marmelade anschließend vier Minuten sprudelnd kochen, damit sie geliert.
Zum Thema Farbe: Habt ihr euch Rhabarbermarmelade bisher immer rot vorgestellt? Damit seid ihr nicht allein, denn die meisten (bearbeiteten) Rezeptbilder erwecken diesen Eindruck. Pure Rhabarbermarmelade wird jedoch eher grün (Beispielbild siehe unten). Falls euch das optisch nicht zusagt, könnt ihr ein paar Himbeeren oder Granatapfelkerne hinzufügen. Auch unsere Erdbeer-Rhabarber-Marmelade wird richtig schön rot und ist unglaublich lecker. Oder ihr verwendet Himbeerrhabarber. Letzteren haben wir auch erst vor Kurzem entdeckt! Bei Himbeerrhabarber handelt es sich um eine rotstielige, späte Rhabarbersorte, die geschmacklich tatsächlich ein wenig an Himbeeren erinnert und sich nicht nur perfekt für Marmelade, sondern auch für Getränke wie Rhabarber Spritz eignet.
Früher hat man die Gläser mit der fertigen Marmelade immer zum Auskühlen auf den Kopf gestellt, damit sich die Fruchtstücke angeblich besser verteilen. Vielleicht kennt ihr das auch noch so wie wir von unseren Omas und Mamas? Das Umdrehen hat jedoch keinen nennenswerten Effekt, sondern kann sogar Nachteile haben. Es kann dazu führen, dass die Marmelade am Deckel festklebt, wodurch sich das Glas später nur noch mit Mühe öffnen lässt. Außerdem können Weichmacher vom Deckel in die Marmelade gelangen.



Rhabarberkonfitüre als Geschenkidee aus der Küche
Ein Glas mit selbstgemachter Rhabarbermarmelade eignet sich hervorragend als kleines Geschenk aus der Küche, z.B. als Mitbringsel zu einer Einladung. Mit unseren kostenlosen Etiketten und liebevoll verziert mit einem schönen Band macht unsere Marmelade optisch gleich noch mehr her. Aber auch für euren eigenen Vorrat müssen die Gläser beschriftet werden, damit ihr später noch wisst, wann ihr die Marmelade eingekocht habt. Dafür eignen sich unsere Etiketten ebenfalls bestens.
Rhabarbermarmelade Etiketten für den Vorrat und zum Verschenken
hier kostenlos herunterladen

Rhabarbermarmelade mit gratis Etiketten
Benötigtes Zubehör
- 4 Einmachgläser à 250ml (Schraubgläser oder mit Bügelverschluss)
- Schneidebrett und Messer
- 1 Mittelgroßer Topf (ca. 3 Liter)
Zutatenliste
- 1 kg Rhabarber zum Verarbeiten (für 1kg benötigt ihr ca. 1,2kg)
- 500 g Gelierzucker 2:1
- 1 Vanilleschote (oder 1 Pckg. Vanillezucker)
- 2 EL Zitronensaft (optional)
Zubereitung
- Vor dem Starten solltet ihr eure Gläser sterilisieren, damit die Marmelade lange haltbar ist. Dafür könnt ihr sie entweder 10 Minuten bei 120°C in den Backofen stellen oder kurz in kochendem Wasser auskochen. Kunststoffteile wie Deckel bitte ausschließlich kochen und nicht backen.

- Rhabarber waschen und in ca. 1cm große Stücke schneiden. Beachtet unsere Infos zum Thema "Rhabarber schälen" im Text. Rhabarber zusammen mit dem Gelierzucker in einen Topf geben. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem stumpfen Messer herausschaben. Mark und Schote zusammen mit dem Zitronensaft zur Rhabarbermischung geben und alles gut verrühren.1 kg Rhabarber zum Verarbeiten, 500 g Gelierzucker 2:1, 1 Vanilleschote, 2 EL Zitronensaft

- Bei niedriger Temperatur ca. 5 Minuten erhitzen, bis der Rhabarber weich wird. Langsam starten, damit der Rhabarber unten nicht anbrennt. Die Marmelade anschließend ca. 4 Minuten sprudelnd köcheln lassen. Dabei immer rühren, damit nichts anbrennt.

- Gelierprobe: Gebt einen Klecks Marmelade auf einen kalten Teller. Wird sie schnell fest, ist die Marmelade fertig, ansonsten kurz weiterkochen lassen und erneut die Probe machen.

- Vanilleschote herausnehmen, die heiße Marmelade sofort in die sterilisierten Gläser füllen und den Deckel verschließen.

Notizen
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Über uns
Wir sind Tina und Alex, die Gesichter hinter dem Foodblog SELBSTGEMACHT aus München und Freiburg. Seit 2014 entwickeln wir unsere Rezepte selbst, fotografieren sie selbst und schreiben jeden Text selbst. Über 1.500 sind mittlerweile daraus geworden: Brot und Sauerteig, herzhafte Alltagsküche, Desserts, Getränke und Geschenkideen aus der Küche. Jedes Rezept testen wir so lange, bis Mengen, Zeiten und Handgriffe auch in einer ganz normalen Küche zuverlässig gelingen. Erst dann kommt es auf den Blog. Wie aus einem kleinen Hobby in München unser Foodblog wurde, erzählen wir euch in unserer Geschichte. Schön, dass ihr hier seid: schaut euch um, probiert aus und lasst es euch schmecken.
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Zutaten
- 1 kg Rhabarber zum Verarbeiten (für 1kg benötigt ihr ca. 1,2kg)
- 500 g Gelierzucker 2:1
- 1 Vanilleschote (oder 1 Pckg. Vanillezucker)
- 2 EL Zitronensaft (optional)
Equipment
- 4 Einmachgläser à 250ml Schraubgläser oder mit Bügelverschluss
- Schneidebrett und Messer
- 1 Mittelgroßer Topf ca. 3 Liter
- 1 kg Rhabarber zum Verarbeiten (für 1kg benötigt ihr ca. 1,2kg)
- 500 g Gelierzucker 2:1
- 1 Vanilleschote (oder 1 Pckg. Vanillezucker)
- 2 EL Zitronensaft (optional)
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