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Startseite Brot selber backen Brotrezepte mit Hefe Einfaches Kürbisbrot mit Hefe (Brot #138)
Bestes Kürbisbrot Rezept
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Unser Kürbisbrot ist mit seiner orangen Farbe ein echter Hingucker. Und auch geschmacklich ist das saftige Brot mit der knusprigen Kruste ein echtes Highlight. Dabei ist die Zubereitung denkbar einfach. So wird das einfache Kürbisbrot ganz schnell zum neuen Herbstliebling.

Herbst ist Kürbiszeit. Und eines unserer liebsten Kürbisrezepte ist unser Kürbisbrot mit Sauerteig. Durch den Hokkaidokürbis bekommt das Brot eine wunderbar wattig-weiche und saftige Krume, einen feinen Kürbisgeschmack und eine tolle hellorange Farbe. Ein Brot, das ihr unbedingt einmal ausprobieren solltet.

Seit wir das Brot 2018 veröffentlicht haben, kam immer wieder die Rückfrage von euch, ob man das Rezept auch mit Hefe anstatt Sauerteig zubereiten könnte. Und ja, man kann. Sogar sehr gut und einfach! :) Hier kommt nun also das Rezept für unser Kürbisbrot mit Hefe.
PS.: Das Brot ist übrigens auch eine wunderbare Möglichkeit, übrig gebliebenen Kürbis zu verarbeiten.

Nur 5 Zutaten für unser Kürbisbrot mit Hefe

Das Kürbisbrot kommt mit 5 einfachen Zutaten aus: Mehl, Wasser, Hefe, Salz und Kürbis.

Als Mehl verwenden wir helles Weizenmehl Type 550. Durch seinen milden Eigengeschmack kommt der leicht nussige Geschmack des Hokkaidokürbis besonders gut zur Geltung. Außerdem ist es ein Mehl, das für Brotteige besonders einfach zu verarbeiten ist. Alternativ könnt ihr auch das ebenfalls leicht nussig schmeckende Dinkelmehl Type 630 verwenden. Arbeitet in diesem Fall am besten mit einem Brühstück.

Die 2g Frischhefe im Rezept sind kein Schreibfehler. Durch die Verwendung von sehr wenig Hefe darf der Teig lange gehen, was das Brot sowohl geschmackvoller, wie auch bekömmlicher macht. 2g Frischhefe entsprechen ungefähr der Größe einer Erbse. Alternativ könnt ihr eine Feinwaage verwenden.

Der Star in unserem Kürbisbrot ist der Hokkaidokürbis. Er steckt voller gesunder Inhaltsstoffe, hat eine tollen Geschmack und lässt sich besonders leicht verarbeiten. So muss er weder geschält noch lange gekocht werden. Wenige Minuten reichen schon aus. Wir haben die Kürbiswürfel nach dem Abkühlen wie sie waren in den Teig gegeben, da uns die Optik mit den etwas dunkleren Schalenstückchen gut gefällt. Für eine besonders gleichmäßige Optik könnt ihr ihn nach den Kochen aber auch pürieren.

So einfach bereitet ihr das Kürbisbrot Rezept zu

Die Zubereitung des Kürbisbrots ist denkbar einfach: Den Hokkaidokürbis in Würfel schneiden und weichkochen. Dann alle Zutaten zu einem Teig verkneten und diesen über Nacht in Ruhe gehen lassen. Am nächsten Tag wird der Teig zu einer Kugel geformt und gebacken. Das klappt am besten und einfachsten in einem geschlossenen Behälter wie einem Dutch Oven oder Bräter (hier erfahrt ihr warum). Grundsätzlich könnt ihr das Brot aber auch im Airfryer backen.

Und das war es auch schon. Die Zubereitung ist wirklich so einfach und unkompliziert, wie es sich anhört.

Unsere 5 Tipps für das beste Kürbisbrot

Hefe auflösen: Gebt als erstes das Wasser in die Rührschüssel und löst darin die Hefe auf. So ist sichergestellt, dass sie sich später im Brotteig gut verteilt und der Teig gleichmäßig aufgeht. Achtet darauf, dass das Wasser nicht wärmer als handwarm ist, damit die Hefe nicht abstirbt. Für einen besonders gleichmäßigen Teig könnt ihr zusätzlich in in den ersten 2 Stunden alle 30 Minuten dehnen und falten.

Lasst den Hokkaidokürbis nach dem Kochen etwas abkühlen. Ihr könnt ihn zwar auch heiß verarbeiten, allerdings erhöht das die Teigtemperatur, wodurch sich die im Rezept angegebene Zeit für die Teigruhe verkürzt.

Ganz wunderbar schmecken auch 50g (angeröstete) Kürbiskerne, die ihr beim Kneten mit in den Teig mischt. Oder ihr verfeinert die Kruste damit. Wir ihr das am besten macht, könnt ihr bei unserem Weltmeisterbrot Rezept nachlesen.

Brot mit Hefe lässt sich nicht so gut und lange lagern wie Brot mit Sauerteig. Daher solltet ihr alles, was ihr nicht innerhalb der ersten beiden Tage esst, direkt nach dem Abkühlen in Scheiben schneiden und einfrieren. Ihr könnt die Scheiben dann direkt aus dem TK in den Toaster geben. So schmecken sie wie frisch gebacken. Bei uns wird das Kürbisbrot allerdings selten älter als 2 Tage. ;)

Ein Gärkörbchen rundet die eh schon tolle Optik des Kürbisbrots perfekt ab. So bekommt ihr die typischen weißen Mehlrillen, die ihr auch vom Bäcker kennt.

Ein weiteres sehr feines Brotrezept für den Herbst ist unser Walnussbrot. Alternativ auch als Variante mit Roter Bete.

Unser Kürbisbrot ist mit seiner orangen Farbe ein echter Hingucker. Und auch geschmacklich ist das saftige Brot mit der knusprigen Kruste ein echtes Highlight. Dabei ist die Zubereitung denkbar einfach. So wird das einfache Kürbisbrot ganz schnell zum neuen Herbstliebling.
Vorbereitungs­zeit: 5 Minuten
Zubereitungs­zeit: 30 Minuten
Ruhezeit & Backen: 13 Stunden
Gesamt­zeit: 13 Stunden 35 Minuten

Benötigtes Zubehör

80g
Kalorien 165kcal
Kohlenhydrate 35g
Fett 0,4g
Eiweiß 5g
Angaben für 17 Scheiben Brot

Zutatenliste

  • 750 g Weizenmehl Type 550
  • 200 g Hokkaido Kürbis
  • 360 g Wasser (20°C)
  • 2 g Frischhefe
  • 15 g Salz
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Zubereitung

  • Den Hokkaidokürbis waschen, halbieren, entkernen und ca. 200g des Kürbisfleischs in Würfel schneiden. Diese mit etwas Wasser kochen bis sie weich sind. Anschließend auskühlen lassen und optional pürieren.
    200 g Hokkaido Kürbis
    Kürbisbrot Zubereitung - Kürbis kochen
  • Die Hefe im Wasser auflösen. Anschließend alle weiteren Zutaten, inklusive des Kürbis hinzugeben und ca. 8 Minuten von Hand oder mit einer Küchenmaschine auf niedrigster Stufe kneten.
    750 g Weizenmehl Type 550, 200 g Hokkaido Kürbis, 360 g Wasser, 15 g Salz
    Kürbisbrot Zubereitung - Teig kneten
  • Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch oder Deckel abdecken. Anschließend 12 Stunden bei Raumtemperatur (20-22°C) ruhen lassen.
  • Den Teig aus der Schüssel holen und vorsichtig zu einer Kugel wirken. Anschließend mit Schluss nach unten weitere 60 Minuten bei Zimmertemperatur in einem gut bemehlten Gärkörbchen gehen lassen. Etwa 20 Minuten vor Ende der Stückgare könnt ihr anfangen, den Backofen mitsamt dem Dutch Oven auf 230°C vorzuheizen.
    Kürbisbrot Zubereitung - Stückgare
  • Wenn der Ofen gut vorgeheizt ist, das Brot mit Schluss nach oben in den Topf geben, Deckel drauf, und bei 230°C für 10 Minuten backen. Dann den Backofen auf 200°C runterregeln und weitere 35 Minuten backen.
    Brot im Dutch Oven backen
  • Anschließend noch einmal ca. 5 Minuten ohne Deckel backen, damit das Brot eine knusprige Kruste und leckere Röstaromen bekommt.
    Kürbisbrot Zubereitung - Brot backen
  • Das Brot aus dem Ofen holen und ungefähr eine Stunde auf einem Gitter auskühlen lassen bevor ihr es anschneidet. Das Brot sollte dabei rundherum atmen können.
    Kürbisbrot Zubereitung - Brot auskühlen lassen

Notizen

Tipps:
  • Die Bräunung der Kruste könnt ihr ganz einfach über das Öffnen des Deckels steuern. Bei unserem Kürbisbrot wollten wir eine hellere Kruste haben. Daher 35 Minuten mit geschlossenem Deckel und nur 5 Minuten ohne.
  • Wenn ihr eine knusprigere Kruste bevorzugt, lasst das Brot bei leicht geöffneter Ofentür eine Stunde im ausgeschalteten Backofen abkühlen. Aus dem frisch gebackenen Brot tritt immer noch innere Feuchtigkeit aus, die die Kruste ansonsten weicher macht. die Restwärme des Ofens verhindert das, indem sie die Feuchtigkeit schneller verdunsten lässt.
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Über uns

Wir sind Tina und Alex, die Gesichter hinter dem Foodblog SELBSTGEMACHT aus München und Freiburg. Seit 2014 entwickeln wir unsere Rezepte selbst, fotografieren sie selbst und schreiben jeden Text selbst. Über 1.500 sind mittlerweile daraus geworden: Brot und Sauerteig, herzhafte Alltagsküche, Desserts, Getränke und Geschenkideen aus der Küche. Jedes Rezept testen wir so lange, bis Mengen, Zeiten und Handgriffe auch in einer ganz normalen Küche zuverlässig gelingen. Erst dann kommt es auf den Blog. Wie aus einem kleinen Hobby in München unser Foodblog wurde, erzählen wir euch in unserer Geschichte. Schön, dass ihr hier seid: schaut euch um, probiert aus und lasst es euch schmecken.

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3 Kommentare
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Ruoff Mariann
Ruoff Mariann
10 Monate zuvor

Super feines Rezept! Ich habe aus dieser Teigmenge drei Zwirbelbrote hergestellt, damit ich mehr Rinde habe für die Brotmöckchen. Wird heute zu einem Käsefondue gereicht!

Stephanie
Stephanie
10 Monate zuvor

5 Sterne
Ein wunderschönes Brot kühlt gerade bei mir aus. Es wurde riesig. Freue mich schon aufs Anschneiden morgen.

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