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Eiweißbrötchen Rezept mit Quark
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Unsere Eiweißbrötchen mit Quark und Haferflocken sind die perfekte Kombination aus gesund, sättigend und richtig lecker. Sie enthalten doppelt so viel Protein wie herkömmliche Brötchen und bleiben dabei wunderbar fluffig. Ob zum Frühstück, als Snack oder für die Lunchbox, dieses einfache Rezept werdet ihr garantiert öfter backen.

Eiweißbrötchen gibt es inzwischen in fast jedem Supermarkt. Wir backen sie trotzdem lieber selbst. Zum einen, weil ihr so genau wisst, was drin ist. Zum anderen, weil sie frisch aus dem Ofen einfach viel besser schmecken. Gerade nach den Feiertagen oder wenn wir wieder etwas bewusster essen möchten, kommen die proteinreichen Brötchen bei uns regelmäßig auf den Tisch. Der Magerquark macht die Eiweißbrötchen wunderbar fluffig und sorgt dafür, dass sie schön saftig bleiben. Mit Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen oder anderen Saaten könnt ihr sie ganz nach eurem Geschmack verfeinern. Wir essen sie mal herzhaft mit Käse oder Frischkäse, mal süß mit Marmelade. Besonders gerne mögen wir sie mit unserer zuckerfreien Erdbeermarmelade!

Das macht unsere Eiweißbrötchen so besonders

Unsere Eiweißbrötchen mit Quark und Haferflocken enthalten rund 13 Gramm Eiweiß pro Stück und damit etwa doppelt so viel Protein wie ein normales Brötchen. Den größten Anteil daran hat der Magerquark, aber auch Haferflocken und Ei liefern ordentlich Protein. Das macht die Brötchen nicht nur sättigend, sondern auch zu einer guten Wahl für alle, die sich etwas bewusster ernähren möchten.

Besonders gerne verwenden wir Kürbiskerne als Topping. Sie bringen einen knackigen Biss, schmecken leicht nussig und enthalten mit 37g je 100g viel Eiweiß. Falls ihr keine Kürbiskerne zuhause habt, könnt ihr die Brötchen natürlich auch mit Sonnenblumenkernen oder anderen Saaten bestreuen.

Tipps und Variationsmöglichkeiten für die Zubereitung der Eiweißbrötchen

Wenn ihr lieber mit Dinkel backt, könnt ihr das Weizenmehl ganz einfach durch Dinkelmehl Type 630 ersetzen. So wie in unserem Rezept für Quarkbrötchen mit Dinkel. Damit werden die Brötchen genauso locker und fluffig.

Auch beim Quark könnt ihr variieren. Skyr funktioniert super und Hüttenkäse ebenfalls. Diesen pürieren wir vorher kurz, damit der Teig schön gleichmäßig wird. Je nachdem, wie flüssig er danach ist, braucht ihr eventuell etwas weniger Wasser.

Wir verwenden nur eine kleine Menge Hefe und gönnen dem Teig dafür 12 Stunden Teigruhe. Das sorgt für mehr Geschmack und macht die Brötchen noch bekömmlicher.

Falls ihr lieber mit Sauerteig backt, könnt ihr die Hefe durch 60 Gramm aktiven Sauerteig ersetzen. Ist es bei euch etwas kühler in der Küche, helfen zusätzlich 1 bis 2 Gramm Frischhefe dabei, dass der Teig schön aufgeht.

Aus dem Teig könnt ihr übrigens auch ein Eiweißbrot backen. Die Backzeit beträgt in diesem Fall 10 Minuten bei 230°C im geschlossenen Topf, weitere 35 Minuten bei 210°C im geschlossenen Topf und abschließend 5 bis 15 Minuten bei 210°C im geöffneten Topf. Das Brot ist fertig, wenn die Kerntemperatur bei 96°C liegt.

Und noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Wir backen unsere Eiweißbrötchen immer auf unserem Antihaft-Backblech. So sparen wir uns das Backpapier und die Brötchen gehen durch die gute Wärmeleitung besonders schön auf.

Dieser Belag passt zu den Eiweißbrötchen

Die Eiweißbrötchen mit Quark und Haferflocken schmecken sowohl süß als auch herzhaft. Süße Frühstücksklassiker sind neben Marmelade und Honig natürlich auch Schokoaufstrich. Aber wie passt das mit gesunden Eiweißbrötchen zusammen, ohne sich die „Ernährungsbilanz“ zu ruinieren? Da haben wir einen Tipp für euch: Probiert unbedingt unsere Protein Nutella aus Kichererbsen.

Ihr seid eher Team herzhaft? Dann schmecken natürlich auch Käse, Avocado, Frischkäse und Co. Oder wie wäre es mal mit selbst gemachtem Hähnchenbrust Aufschnitt?

Unsere Eiweißbrötchen mit Quark und Haferflocken sind die perfekte Kombination aus gesund, sättigend und richtig lecker. Sie enthalten doppelt so viel Protein wie herkömmliche Brötchen und bleiben dabei wunderbar fluffig.
Vorbereitungs­zeit: 15 Minuten
Zubereitungs­zeit: 20 Minuten
Ruhezeit Teig (Gare): 13 Stunden
Gesamt­zeit: 35 Minuten
150g
Kalorien 392kcal
Kohlenhydrate 62g
Fett 7g
Eiweiß 19g
Angaben für 9 Brötchen

Zutatenliste

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Zubereitung

  • Optional: Die Haferflocken in einem Standmixer auf hoher Stufe zu Mehl vermahlen. Das muss nicht sein, die Brötchen werden dann aber fluffiger.
    100 g Haferflocken
  • Die Hefe im Wasser auflösen und anschließend alle Zutaten (außer den Kürbiskernen) zu einem glatten Teig verkneten.
    600 g Weizenmehl Type 550, 500 g Magerquark, 1 Ei, 230 g Wasser, 2 g Frischhefe, 16 g Salz
  • Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch oder Deckel abdecken. Anschließend 10-12 Stunden bei Raumtemperatur (z.B. über Nacht) ruhen lassen.
  • Den Teig aus der Schüssel holen und auf eine Backblech stürzen (Antihaftblech oder mit Backpapier ausgelegt).
  • Den Teig mit feuchten Fingern auseinanderdrücken, bis er ca. 2cm Höhe hat.
    Eiweißbrötchen Step - Teig dünn auf Blech
  • Anschließend mit einem Teigspatel in 9 Stücke teilen und diese etwas auseinanderschieben. Die Stücke müssen nicht gleichmäßig geformt sein.
    Eiweißbrötchen Step - Brötchen schneiden
  • Die Teiglinge mit Kürbiskernen bestreuen, mit einem zweiten Backblech als Deckel abdecken und weitere 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Etwa 10 Minuten vor Ende könnt ihr anfangen, den Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorzuheizen.
    100 g Kürbiskerne
    Eiweißbrötchen Step - mit Kürbiskernen bestreuen
  • Wenn der Ofen gut vorgeheizt ist, die Brötchen in den Ofen geben, Das zweite Backblech bleibt weiterhin als Deckel drauf, so dass die Brötchen im eigenen Dampf backen können. Bei 230°C für 15-18 Minuten backen.
  • Dann den Deckel entfernen und die Brötchen weitere 5-10 Minuten backen, bis sie die gewünschte Farbe/Röstung erreicht haben.
  • Die Eiweißbrötchen aus dem Ofen holen und ungefähr 20 Minuten auf einem Gitter auskühlen lassen.

Video

Notizen

Unsere Tipps für eine optimale Kruste:
Solange die Brötchen mit Deckel backen, ist es egal, ob ihr Umluft oder Ober-/Unterhitze benutzt. Nach Öffnen des Deckels raten wir zu Ober-/Unterhitze. So backen die Brötchen etwas länger, die Kruste bräunt langsamer und wird dafür etwas knuspriger.
Die Bräunung der Kruste könnt ihr ganz einfach über das Öffnen des Deckels steuern. Ihr mögt eine helle Kruste? Dann verlängert die Backzeit mit Deckel etwas. Ihr mögt sie dunkler? Dann nehmt den Deckel vorher runter. 
Wenn ihr eine knusprigere Kruste bevorzugt, lasst die Brötchen bei leicht geöffneter Ofentür eine Stunde im ausgeschalteten Backofen abkühlen. Aus den frisch gebackenen Brötchen tritt immer noch innere Feuchtigkeit aus, die die Kruste ansonsten weicher macht. die Restwärme des Ofens verhindert das, indem sie die Feuchtigkeit schneller verdunsten lässt. 
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