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einfaches Dönerbrot Rezept
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Dönerbrot selber zu backen lohnt sich gleich aus mehreren Gründen: Es schmeckt herrlich frisch, vor allem dann, wenn ihr es noch warm aus dem Backofen holt. Außerdem wisst ihr genau, was drin ist und könnt es nach Herzenslust befüllen. Selbst gebackenes Dönerbrot ist zudem kostengünstiger als die gekaufte Variante.

Stellt euch vor: Ihr holt ein duftendes, frisch gebackenes Dönerbrot aus dem Ofen, schneidet es noch warm auf und befüllt es nach Herzenslust mit würzigem Fleisch, knackigem Salat und toppt das ganze dann noch mit weißer und roter Dönersoße! Was kann es köstlicheres geben? Wann immer wir die Zeit dazu haben, backen wir unser Dönerbrot selbst. Das geht ganz einfach, nur der Hefeteig braucht ein wenig Ruhe. In der Zwischenzeit können wir uns ganz entspannt der Zubereitung von Fleisch und Gemüse widmen. Außerdem wissen wir bei einem selbst gebackenen Dönerbrot ganz genau, was drin ist: Gutes Mehl, Hefe und keinerlei Konservierungsstoffe.

Die wichtigsten Zutaten für unser Dönerbrot

Für unser Dönerbrot bereiten wir einen Hefeteig zu. Ihr könnt für das Rezept wahlweise frische Hefe oder Trockenhefe verwenden, es funktioniert beides gleich gut. Bei den Mengenverhältnissen ist zu beachten, dass ein Päckchen Trockenhefe (7g) einem halben Würfel frischer Hefe (21g) entspricht.

Typisch für das klassische Dönerbrot sind die Schwarzkümmelsamen, mit denen es bestreut wird. Schwarzkümmel hat ein leicht nussiges, erdiges und würziges Aroma, was perfekt zu der herzhaften Füllung aus Fleisch, Gemüse, sowie zu der roten und weißen Dönersoße passt. Allerdings gibt es Schwarzkümmel längst nicht in jedem Supermarkt zu kaufen, wir hatten in einem türkischen Laden Glück. Alternativ könnt ihr ihn online kaufen.

Falls ihr keinen Schwarzkümmel bekommt, könnt ihr alternativ auch Sesam verwenden. Wir mischen für die Optik gerne schwarzen und weißen Sesam, ihr könnt aber natürlich auch nur weißen Sesam nehmen. Für eine besondere Geschmacksnote bestreuen wir unser Dönerbrot zusätzlich noch mit ein wenig Kreuzkümmel. Achtet darauf, Schwarzkümmel, Sesam und Kreuzkümmel gut anzudrücken, damit nicht alles wieder vom Brot herunter krümelt.

Tipps für die Zubereitung unseres Dönerbrots

Knetet den Teig für euer Dönerbrot von Hand durch. Da die Teigmenge sehr gering ist, hat sich der Teig bei uns ständig um den Knethaken der Küchenmaschine gewickelt, was wirklich nervig war. Außerdem bekommt ihr beim Durchkneten ein besseres Gefühl für die Konsistenz.

Damit genau sechs gleich große Fladen entstehen, wiegen wir die Teigmenge mit einer Küchenwaage ab. Wir nehmen etwa 140g Teig pro Dönerbrot. Das sieht auf den ersten Blick vielleicht nach wenig aus, aber denkt daran, dass der Teig durch die Hefe und beim Backen ja noch aufgeht. Apropos Hefe: Damit keine Klumpen entstehen, lösen wir die Hefe vorab im Wasser auf, bevor wir sie unter den Teig kneten. Dies ist optional, aber für uns hat es sich bewährt. So verteilt sie sich sehr gleichmäßig im Teig.

Bevor ihr das Dönerbrot backen könnt, sollte der Teig aufgehen, bis er sich verdoppelt hat. An einem warmen Ort dauert dies ca. 45 Minuten. Aber Achtung: Hefeteig darf bei maximal 40 Grad gehen, da ansonsten die Hefe abstirbt! Lasst ihr den Teig bei kühlerer Zimmertemperatur ruhen, kann die Teigruhe länger dauern. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Warum ist Temperatur bei der Teiggare wichtig?

Für sechs Teigfladen ist ein Backblech zu klein. Bereitet auf jeden Fall zwei Bleche vor. Ihr könnt beide gleichzeitig im Ofen backen, solltet aber nach der Hälfte der Backzeit das untere Blech nach oben holen. Wir haben festgestellt, dass das Dönerbrot am Ende der Backzeit bei Heißluft noch sehr blass ist. Daher schalten wir immer noch einmal kurz Oberhitze ein, damit die Kruste schön bräunlich wird. Aber Achtung: Das geht sehr schnell! Bleibt auf jeden Fall in der Nähe.

Wenn das Dönerbrot fertig ist, könnt ihr es nach Wunsch befüllen. Damit der Brotfladen nicht auseinanderbricht, solltet ihr die Füllung möglichst gleichmäßig verteilen. Ganz authentisch serviert ihr ihn in Dönertüten. Das ist auch ganz praktisch, falls ihr doch mal ein wenig zu großzügig mit der roten oder weißen Dönersoße gewesen seid. So weicht nichts durch!

Extratipp: Neben dem klassischen Döner solltet ihr auch jeden Fall auch einmal unseren Hähnchen Döner mit dem selbst gebackenem Dönerbrot ausprobieren!

Darum lohnt es sich, Dönerbrot selber zu backen

Dönerbrot selber zu backen lohnt sich gleich aus mehreren Gründen. Direkt aus dem Ofen, noch leicht warm, schmeckt es besonders frisch und lecker. Außerdem gilt natürlich dasselbe wie beim eigentlichen Döner Kebab: Ihr entscheidet, welche Zutaten ihr für euer Dönerbrot verwendet! Und ihr könnt es nach Wunsch mit Sesam, Kreuzkümmel oder Schwarzkümmel bestreuen oder die Samen einfach weglassen, falls ihr keine mögt.

Selbst gebackenes Dönerbrot ist außerdem kostengünstiger, als wenn ihr fertiges Dönerbrot kauft. Letzteres ist natürlich vollkommen in Ordnung, falls euch mal die Zeit fehlt, einen Hefeteig zuzubereiten. Auch unser Alltag lässt das nicht immer zu. Aber falls ihr die Zeit habt, lohnt es sich. Für das Geld, was ihr für die Zutaten von sechs Dönerbroten ausgebt, erhaltet im Supermarkt meist nur zwei oder drei fertige Brote.

Dönerbrot selber zu backen lohnt sich gleich aus mehreren Gründen: Es schmeckt herrlich frisch, vor allem dann, wenn ihr es noch warm aus dem Backofen holt. Außerdem wisst ihr genau, was drin ist und könnt es nach Herzenslust befüllen. Selbst gebackenes Dönerbrot ist zudem kostengünstiger als die gekaufte Variante.
Zubereitungs­zeit: 15 Minuten
Teigruhe & Backen: 1 Stunde 15 Minuten
Gesamt­zeit: 1 Stunde 30 Minuten
125g
Kalorien 370kcal
Kohlenhydrate 64g
Fett 8g
Eiweiß 9g
Angaben für 6 Dönerbrote

Zutatenliste

  • 500 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
  • 1 Packung Trockenhefe (1 Pckg. Trockenhefe entspricht 1/2 Würfel Frischhefe)
  • 12 g Salz
  • 325 g Wasser (lauwarm)
  • 2 EL Olivenöl

Zum Bestreichen

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Zubereitung

  • Mehl, Hefe, Salz, lauwarmes Wasser und Olivenöl in eine große Schüssel geben. Mit einer Küchenmaschine mit Knethaken oder von Hand kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Die Schüssel abdecken (z.B. mit einem feuchten, aber sauberen Geschirrtuch) und ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.
    500 g Weizenmehl, 1 Packung Trockenhefe, 12 g Salz, 325 g Wasser, 2 EL Olivenöl
    Dönerbrot Step - Teig abgedeckt gehen lassen
  • Gebt den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und teilt ihn in 6 gleichgroße Teile.
    Dönerbrot Step - Teig in 6 Teile aufteilen
  • Jedes Teil nochmal kurz durchkneten, zu einer Kugel formen und zu einem runden Fladen mit einem Durchmesser von ca. 15cm ausrollen.
    Dönerbrot Step - zu Kugel formen
  • Legt 2 Backbleche mit Backpapier aus, gebt den Teig darauf und lasst ihn abgedeckt nochmal ca. 15 Minuten gehen. In dieser Zeit heizt ihr den Backofen auf 200 Grad Heißluft vor.
    Dönerbrot Step - Teiglinge auf 2 Bleche verteilen
  • Bestreicht die Oberfläche der Brote mit dem Olivenöl und betreut sie mit Sesam und Kreuzkümmel.
    1 TL Sesam, 1 TL Kreuzkümmel, 4 EL Olivenöl
    Dönerbrot Step - Teiglinge mit Öl bestreichen
  • Bei 200 Grad Heißluft ca. 15 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht braun wird. Wir haben nach den 15 Minuten nochmal kurz beide Bleche mit Oberhitze gebacken für eine goldbraune Kruste. Auf einem Gitter abkühlen lassen, längs aufschneiden und belegen.
    Dönerbrot Step - goldbraun gebacken Dönerbrote
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